Artikel

Berichte und Artikel aus Zeitung und Internet
Hier gibt es ein paar interessante ältere Artikel, aber auch Aktuelles.

 

Ortsrivalen werden Teamkameraden

Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim bilden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft… … weiter>>>

 

Generalversammlung 2019

Mitgliederversammlung des SC Astheim: Vorstandswahlen 2019 bestätigen erneut Michael Mundschenk als Vorsitzenden – Sorge um die Zukunft … weiter>>>

 

SCA und AKG – zwei Vereine, ein Jubiläum

Artikel am 18.06.2018 im Rüsselsheimer ECHO

Sportclub Astheim und Astemer Kerwegesellschaft – zwei Vereine, ein Jubiläum… … weiter>>>

 

Der SCA Vorstand zum 70. Vereinsjubiläum

Der Sportclub 1948 Astheim e.V. feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen… … weiter>>>

 

Saisonrückblick und Ausblick 2017/2018

Trotz aller Euphorie über den Aufstieg, gilt es im Rückblick die Saison sachgemäß einzuordnen… … weiter>>>

 

SC Astheim ist A-Klassig

Nachdem am vergangenen Mittwoch der Schiedrichter abgepfiffen hatte, brachen alle Dämme bei Spielern, Trainer, Spielausschuß, Vorstand und den unzähligen Fans… … weiter>>>

 

SC Astheim steigt auf

Der SC Astheim steigt in die Kreisliga A Groß-Gerau auf. Nach dem 4:2-Heimerfolg konnte sich der SCA beim FC Leeheim eine 0:1 (0:0)-Niederlage erlauben, um als Verlierer trotzdem der große Sieger zu sein  … weiter>>>

 

Generalversammlung 2017

Am Samstag dem 25.03.2017 fand im Sport-Casino in Astheim die Jährliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) des SC Astheim statt  … weiter>>>

 

Sommerfest des Sportclubs Astheim

Main-Spitze, 06.07.2015 – Von Renate Danker ASTHEIM – Das Sommerfest des Sportclubs Astheim (SCA) beschränkte sich anders als geplant nur auf den Abend…  … mehr>>>

 

SCA Sommerfest 2015 – “Welkebach” rockt Astheim

SC Astheim feiert gut besuchtes Sommerfest…  … weiter>>>

 

Angezogene Handbremse reicht sogar für ein 1:1

Echo Online 09.06.2015 – Fussball-Relegation – Astheim für B-Liga qualifiziert, aber SKV II legt Protest ein … weiter>>>

 

SC Astheim ist gesund und schuldenfrei

SC Astheim braucht Nachwuchsfußballer

Main-Spitze 27.03.2015 – Gesund und schuldenfrei ist der Sport-Club Astheim (SCA), der derzeit ca. 269 Mitglieder hat … weiter>>>

 

Generalversammlung des SCA 21. März 2015

Echo Online 25.03.2015 – Über zurückliegende Aktivitäten und anstehende Termine wurde am 21. Marz 2015 bei der Generalversammlung des SCA informiert … weiter>>>

 

Drei Tage Spektakel beim SV 07 – Hallenfußball in Nauheim

Ab dem 09.01.2015 ging das 33. Nauheimer Hallenfußballturnier für Aktive über die Bühne. Die auch als inoffizielle Kreismeisterschaft bekannte Veranstaltung ging zu Ende  … mehr>>>

 

Manche sehen ihre Existenz gefährdet

ECHO Online, 22. November 2014 | Von go |

Sportvereine sollen sich an Kosten für die Bewirtschaftung der Anlagen beteiligen … mehr>>>

 

Fußballvereine in Nauheim und Trebur warten noch auf den Weltmeisterschafts-Boom

Artikel in der „Main-Spitze“ vom 12.07.2014

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat bisher noch für keinen Mitgliederschub bei den Vereinen gesorgt.

Von Detlef Volk

NAUHEIM/TREBUR – Millionen Menschen verfolgen derzeit vor dem Fernseher oder bei zahlreichen Public-Viewing-Angeboten die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Quote liegt sogar noch höher als vor vier Jahren. Eine direkte Auswirkung auf den Zulauf in den Fußballvereinen gibt es bisher allerdings nicht … weiter>>>

 

Jahreshauptversammlung 2012

22.03.2012 – ASTHEIM (da). Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentierte der Astheimer Sport-Club (SCA) bei der Jahreshauptversammlung sein frisch renoviertes Vereinsheim … weiter>>>

 

Trauer um Karl Gött

ECHO Online, 18. Juli 2011 | Von go |

Nachruf: Langjähriger Vorsitzender des SC Astheim ist im Alter von 99 Jahren gestorben … weiter>>>

 

 

 

 

 

 

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Ortsrivalen werden Teamkameraden

KLA Groß-Gerau: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim bilden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft

Kräfte bündeln, mehr spielerische Qualität generieren, die Zahl der Helfer vergrößern: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim machen künftig gemeinsame Sache. Was schon länger im Gespräch war, ist nun offiziell: Die beiden Vereine bilden eine Spielgemeinschaft und gehen in der kommenden Saison als SG Trebur/Astheim an den Start.

„Das ist der richtige Weg. Jetzt sind wir deutlich besser aufgestellt“, freut sich Ralph Auth. Der bisherige A-Liga-Coach des TSV Trebur, der auch bei der neuen SG in der A-Liga an der Seitenlinie stehen wird, hat mit Philipp Jöst, dem Zweiten Vorsitzenden des SC Astheim, die Fusion in die Wege geleitet.

„Seit Oktober führen wir intensive Gespräche“, berichtet Jöst. „Ich kenne Ralph schon lange und habe mit seinem Sohn Justin in der Jugend gespielt. Auch die Spieler kennen sich. Und durch die räumliche Nähe hat sich das mit einer Spielgemeinschaft einfach angeboten.“ Zwar habe es „viele Zweifler im Umfeld gegeben“. Die beiden Vereine pflegten in der Vergangenheit nicht immer das beste Verhältnis zueinander. „Aber jetzt sind die Leute überzeugt und komplett begeistert von der Zusammenarbeit“, betont der 26-Jährige.

Schließlich gab es auch gute Gründe dafür. „Wir hätten Probleme gehabt, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten“, sah Jöst schon jetzt in der B-Liga den Kader sehr dünn. Die Fusion mit einem anderen Verein sei fast unausweichlich gewesen.

Der TSV Trebur ist dagegen gut besetzt, verfügt über eine ganze Reihe an Talenten in seiner A-Liga-Mannschaft. Doch sieht auch Abteilungsleiter Hans Kolb einen gewichtigen Vorteil in der Fusion, „weil wir dadurch mehr Helfer kriegen. Denn der SC Astheim hat engagierte Leute.“ Insgesamt gehe es vor allem darum, „die Kräfte zu bündeln“ und bessere Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln, betont Kolb, der zusammen mit Philipp Jöst die Sportliche Leitung der neuen Spielgemeinschaft übernehmen wird.

Auch Jöst ist sicher, dass dadurch beiderseits „das Vereinsleben gestärkt wird“. Und sportlich sei es nun eher möglich, gemeinsam einen guten Mittelfeldplatz in der A-Liga zu erreichen – anstatt wie bisher gegen den Abstieg spielen zu müssen. Wobei Trebur den Klassenerhalt mittlerweile sicher hat. Astheim wird indes den vorletzten Platz nicht mehr abgeben können in der B-Liga.

Die zweite Mannschaft der neuen SG Trebur/Astheim muss daher nächste Saison in der C-Liga starten. Ein Trainer ist mit Wolfgang Görlich, der in Astheim wohnt und bislang als Coach im Mainzer Raum tätig war, aber bereits gefunden.

Für die neu formierte erste Riege wird es in der A-Liga ebenfalls erst einmal darum gehen, sich zu finden. Doch ist Ralph Auth zuversichtlich, dass das nicht lange dauern wird. „Die Jungs kennen sich ja und gehen auch gemeinsam weg. Und wir trainieren schon seit Anfang Februar zusammen. Teilweise sind 30 Mann im Training – so wie man sich das wünscht“, blickt der Coach voller Zuversicht in die Zukunft. Zumal weitere Talente aus der A-Jugend aufrücken. „Und vielleicht kommt ja jetzt der ein oder andere Spieler zurück.“ So hält Auth, der bereits „einen Großteil der Astheimer Spieler in der Jugend trainiert“ hat, wie er sagt, in der nächsten Saison auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz für möglich in der A-Liga. „Das ist realistisch.“

Erst ohne Jugend

Die Spielgemeinschaft zwischen dem TSV Trebur und dem SC Astheim ist „langfristig angelegt“, wie Philipp Jöst vom SCA erklärt. Im Nachwuchsbereich werde zwar nächste Saison noch kein Team unter der SG Trebur/Astheim an den Start gehen. „Wir wollen aber bei der Jugend perspektivisch zusammenarbeiten und vielleicht irgendwann auch Mannschaften als Spielgemeinschaft melden.“

Artikel aus FUPA.net >>> vom 6.5.2019

Mitgliederversammlung des SC Astheim: Vorstandswahlen 2019 bestätigen erneut Michael Mundschenk als Vorsitzenden – Sorge um die Zukunft.

Vielen der knapp 40 anwesenden Mitglieder die bei dieser Versammlung teilgenommen hatten, wird dieser Abend wohl noch längere Zeit in trauriger Erinnerung bleiben. Denn das war der Tag an dem Kassenwart Werner Finger, der seit 32 Jahren im Vorstand des SCA ehrenamtlich tätig war – davon 30 Jahre als Kassenwart –, sein Ausscheiden aus dem Vorstand öffentlich bekannt gab. Nach seinem Bericht über die aktuelle finanzielle Lage des Vereins und seiner Abschiedsrede, zeigten die anwesenden Mitglieder mit stehenden Ovationen deutlich, wie sehr sein Ausscheiden bedauert wird.

Aber auch die Nachricht über die Auflösung der Gruppe Jazzgymnastik, die 1984 im Verein gebildet worden war, wurde von allen Teilnehmern bestürzt vernommen, denn der SC Astheim verliert dadurch nicht nur ein weiteres sportliches Betätigungsfeld, sondern auch ein stabiles Standbein des Vereins.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, der Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder und dem wie bei allen Mitgliederversammlungen üblichen Prozedere, folgten die Berichte des Vorsitzenden, der Abteilungsleiter (Fußball, Turnen/Gymnastik, Jazz-Gymnastik), von Jugendleitung, Kassenwart und Kassenprüfern.

Der Bericht des 1. Vorsitzenden sah für den neuen Vorstand des SCA keine leichten Aufgaben voraus. Nicht nur, dass auch im laufenden Jahr wieder Kosten für die Renovierung und Instandhaltung des Vereinsheimes und des Sport-Casino anfallen werden – das ist eher das kleinere Problem. Die größere Problematik ist die derzeitige nicht einfache Situation, dass es, aufgrund des Nachwuchsmangels in allen noch verbliebenen Abteilungen, an Mitgliedern mangelt – so z.B. im Bereich Senioren- und Jugendfußball – , oder weil sogar gar kein Nachwuchs vorhanden ist – wie bei der Abteilung Turnen/Gymnastik. Der stetig sinkenden Zahl der Vereinsmitglieder muss man versuchen entgegen zu wirken, indem man neue sportliche Betätigungsfelder (Abteilungen) schafft, um damit das Angebot des Vereins mindestens aufrecht zu erhalten, besser aber zu erweitern. Wie auch immer sich der neue Vorstand zusammensetzen wird, er muss es sich zur Aufgabe machen neue Mitglieder zu gewinnen, um damit den Nachwuchsmangel in allen Sparten zu kompensieren, sagte Mundschenk.

Am Rande eine gute Nachricht: Angela Leone feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum als Pächterin des Sport-Casino.

Der Bericht des (ehemaligen) 2. Vorsitzenden (Stefan Ruhland) wurde von Michael Mundschenk vorgelesen, da Stefan bei der Versammlung wegen seines Rücktritts im letzten Jahr nicht anwesend war. Er berichtete, dass im Bereich Senioren Fußball die 2. Mannschaft vor Beginn der laufenden Saison wegen Spielermangel abgemeldet werden musste und die 1. Mannschaft in die Kreisliga B abgestiegen war. Derzeit kämpft sie um den Klassenerhalt.

Der von Kerstin Förster verfasste Bericht der Gruppe Jazzgymnastik wurde vom 1. Vorsitzenden vorgetragen. Die Nachricht dass sich die Gruppe nach 35-jährigem Bestehen, in den Tagen vor der Versammlung wegen Nachwuchsmangel aufgelöst hat, wurde mit sehr großem Bedauern von den Anwesenden aufgenommen, denn die Gruppe trat nicht nur bei den jährlichen Fastnacht Kampagnen des ACA auf (seit 20 Jahren), sondern war auch bei vielen anderen Veranstaltungen gern gesehener Gast und eine Art Aushängeschild für den SC Astheim.

Von der Sparte Turnen/Gymnastik berichtete Käthe Breideband. Die Abteilung Turnen trifft sich immer dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr zur Übungsstunde in der Turnhalle. Etwa 11 Frauen sind zwar noch dabei, altersbedingt werden es jedoch weniger.

Der Bericht von Jugendleiter Fried Geisler fiel ebenso unerfreulich aus: Im Bereich Jugendfußball konnten im Jahr 2015 durch die damalige „Aktion Schnuppertraining“ zwar einige Kinder für den Jugendfußball beim SCA gewonnen werden, doch leider ist im vorletzten Jahr eine komplette F-Jugendmannschaft zu einem anderen Verein gewechselt. Übrig geblieben sind zur Zeit vier Spieler mit Zweitspielrecht, bei der E-Jugend in Bauschheim. Diese Umstände sind nicht nur für die Jugendleitung und für die Trainer und Betreuer die den Jugendleiter immer tatkräftig unterstützt haben bedauerlich und ärgerlich, auch für den Verein im Allgemeinen, da beim SCA immer eine hervorragende Jugendarbeit geleistet wurde und es noch in der Saison 2008/09 Mannschaften von den A- bis zu den G-Junioren gab. Auch aus diesen Gründen wollte Fried Geisler nicht mehr als Jugendleiter zur Verfügung stehen.

Bericht von Kassenwart Werner Finger: Er erläuterte den Jahresabschluss für das abgelaufene Jahr und gab eine Übersicht über die finanzielle Situation des Vereins. Demnach ist die derzeitige finanzielle Lage gut, auch deswegen, weil sogar ein kleiner „Überschuss“ erwirtschaftet werden konnte. Vor allem aber: der Verein ist nach wie vor Schuldenfrei. Auch die Prüfung durch die Steuerbehörden, die im dreijährigen Turnus stattfindet, hat der Verein bestanden, der SCA ist also weiterhin als gemeinnützig eingestuft.

Die Einnahmeseite setzt sich aus ca. 40 Prozent Mitgliedsbeiträgen, Sponsoren- und Spendengeldern, Eintrittsgeld bei Fußballspielen, sowie der Pacht für das Sport-Casino zusammen. Das mag für manche zwar viel klingen – ist es aber nicht. Denn alle Einnahmen zusammen ergeben am Jahresende nur eine kleinere fünfstellige Summe.

Die Ausgaben waren bisher fast immer etwa gleich hoch wie die Einnahmen, sodass in der Vergangenheit, am Jahresende kaum etwas übrig blieb.

Dass der Verein, dessen Jahresbudget – wie schon erwähnt – nur fünfstellig ist, beim letzten Jahresabschluss einen Überschuss in vierstelliger Höhe verzeichnen konnte, ist die große Ausnahme und auch dem geschuldet, dass Trainer wie Rüdiger Lukas und dessen Nachfolger wesentlich geringere (bzw. keine) Vergütungen für ihre Tätigkeit haben wollten.

Hauptsächlich setzten sich die Ausgaben aus vielen einzelnen Posten zusammen, wobei der größte Teil dafür zu entrichten war, dass der sportliche Betrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Im einzelnen sind dies: Trainer-, Betreuer- und Schiedsrichter-Vergütungen, Trainings- und Übungsmaterial, ca. 4000.- € für die Nutzung der Sporthalle, Reparatur- und Instandhaltungskosten für Vereinsheim und Sportplatz, Grundsteuer und Abfall-Gebühren.

Zu den Kosten für die Nutzung der Sporthalle bemerkte er noch, dass diese doch allgemein sehr hoch sind und somit das Budget aller Vereine der Gemeinde Trebur sehr stark belasten. Teilweise so stark, dass gerade Vereine mit vielen Hallensportarten Zuschüsse benötigen würden. Und für den SCA, dem ja nur Einnahmen in eher geringer Höhe zu Verfügung stehen, sind Ausgaben von 4000.- € (für unnötige Gebühren) auf Dauer zu viel – dieses Geld könnte der Verein für dringlichere Aufgaben verwenden. Er hofft, dass sich das in Zukunft wieder ändern wird, die Gebühren der Gemeinden entweder sinken, oder wieder abgeschafft werden. Weil aber (nicht nur) seiner Meinung nach, viele Gemeinden durch solche Gebühren und Abgaben ihre defizitären Haushalte „sanieren“ wollen, liegt die Befürchtung nahe, dass es bei der Hoffnung bleiben wird.

Die Mitgliederversammlung sprach nach dem Bericht der Kassenprüfer dem Vorstand das Vertrauen aus und entlastete ihn.

Zu den Vorstandswahlen: 1. Vorsitzender Michael Mundschenk wurde einstimmig wieder gewählt, 2. Vorsitzender Philipp Jöst (Lukas), 1. Kassenwart/in wird Jasmin Frank, 2. Kassenwart Marc Mundschenk, 1. Geschäftsführer Sven Pforr, 2. Geschäftsführer/in Silke Mundschenk.

Beisitzer sind: Udo Zimmermann (Abt.-Leiter Fußball), Reinhard Stein (Internet), Käthe Breideband (Abt. Turnen/Gymnastik, Mitgliederpflege).

Marcel Geisler, Jonas Lukas und Rüdiger Lukas werden die Kasse prüfen.

Vorstand 2019

 

11.03.2019 - RS

 

Sportclub Astheim und Kerbegesellschaft: Zwei Vereine, ein Jubiläum

 

Rüsselsheimer Echo - 18.06.2018 Von RALPH KEIM

 

Der SC Astheim und die Kerbegesellschaft feierten am Samstag gemeinsam die runden Jahrestage ihrer Gründung. Zusammen haben die beiden Astheimer Vereine 100 Jahre auf dem Buckel.

 

Foto: (Ralph Keim) Die Kerbegesellschaft Astheim (in Schwarz) und der SC Astheim (in Gelb) haben zusammen eine 100-jährige Vereinsgeschichte. Links: Hans-Hoachim Finger, Gründungsvorsitzender der Kerbegesellschaft.

 

TREBUR.  Lässt sich die Zahl seit der Vereinsgründung durch 25 teilen, wird groß gefeiert: Bei der 1988 gegründeten Kerbegesellschaft Astheim war das vor fünf Jahren der Fall. Beim 1948 gegründeten Sportclub (SC) Astheim wird dies erst in fünf Jahren der Fall sein. Aber warum so lange warten? 70 Jahre SC Astheim plus 30 Jahre Kerbegesellschaft Astheim machen zusammen schließlich satte 100 Jahre. Ein richtiges Jubiläum also. Und das muss doch gefeiert werden.

Gesagt, getan: Am Samstag war es so weit. Beide Vereine feierten das besondere 100-Jährige. Zwar nicht mit Festkommers, Ehrenjungfrauen, Ball und Umzug. Aber der gemütliche Nachmittag mit abendlichem Livekonzert mit der Band Daddy Longlegs brachte ebenfalls Stimmung unter die Besucher.

Doppelte Mitgliedschaft

„Viele von der Kerbegesellschaft sind Mitglied beziehungsweise Aktive beim SC Astheim und umgekehrt. Daher können wir auch zusammen feiern“, begründeten Stefan Ruhland, Zweiter Vorsitzender des SC Astheim, und Marcus Frank, Zweiter Vorsitzender der Kerbegesellschaft, dieses besondere Vereinsjubiläum.

Während der SC Astheim keinen Vereinsgründer mehr erzählen lassen kann, gibt es noch etliche, die die Gründung der Kerbegesellschaft miterlebt und mitgemacht haben, beispielsweise Hans-Joachim Finger. Der Erste Vorsitzende der Kerbegesellschaft amtierte damals als Sitzungspräsident des Fastnachtsvereins ACA. „Nach der Kampagne habe ich einige Kerbebegeisterte eingeladen, um einen Verein zu gründen, der sich um die Organisation der Astheimer Kerb kümmert“, erzählte der heute 67-Jährige bei der Feier am Samstag.

Denn die Astheimer Kerb drohte zu versanden, stand auf der Kippe. Am 14. März 1988, kurz nach Aschermittwoch, war es so weit: Die Kerbegesellschaft Astheim gründete sich und organisiert seitdem jedes Jahr die spätsommerliche Sause, die in diesem Jahr vom 31. August bis 9. September über die Bühne geht. „2001 hatten wir erstmals einen Kerbejahrgang“, erzählte Hans-Joachim Finger weiter.

Die Aktiven der Kerbegesellschaft freuen sich auf die Kerb 2018. Der SC Astheim kann immerhin auf rund 200 Mitglieder blicken. Der Verein bietet Fußball, außerdem Turnen, Gymnastik und Jazz-Gymnastik an.

 

Der SCA Vereinsvorstand zum 70. Vereinsjubiläum


Der Sportclub 1948 Astheim e.V. feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen.


Trotz unserer nicht sehr üppigen finanziellen Mittel, war es uns Anlass, dieses Jubiläum am Samstag, dem 16. Juni 2018 mit der Astemer Kerwegesellschaft 1988 (AKG), die auf ihr 30jähriges Vereinsbestehen zurückblicken kann, zu feiern, um all jenen Dank zu sagen, die sich in Gegenwart und Vergangenheit in den Dienst des Vereins bzw. der Vereine gestellt haben.

Viel Idealismus und große Opfer hat der SC Astheim und viele seiner Mitglieder bei der Schaffung und Unterhaltung seiner Sportanlage und des „Sport-Casino“ bewiesen.
Sportlicher Eifer und großer Zusammenhalt einer sportbegeisterten Jugend hat es ermöglicht, dass der SC Astheim in all den Jahren (auch) beachtliche Erfolge durch sportliche Leistungen – gerade auch in jüngerer Vergangenheit – an sein Fahne heften zu können. Viele ehemalige Spieler des SCA, die heute in höherklassigen Ligen ihr Können zeigen, sind aus der Astheimer Jugend hervorgegangen.

Seine Arbeit für die Jugend sowie seine Leistungen verdienen Achtung und Anerkennung.
Wie das gesellschaftliche Leben insgesamt, so haben sich auch die Ansprüche des Vereins und seiner Mitglieder in den letzten 70 Jahren stark verändert.

Den Anforderungen zukünftig gewachsen zu sein, wird unsere ganze Kraft in Anspruch nehmen.
Der Festtag sollte auch der Kameradschaft, dem Zusammenhalt und dem gegenseitigen Kennenlernen der Vereinsfamilie untereinander dienen.

Besonderer Dank gilt allen Trainern, Betreuern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Funktionären im Vorstand, den Ausschüssen, allen Beteiligten bei verschiedenen Baumaßnahmen und allen Helferinnen und Helfern bei unzähligen Vereinsveranstaltungen.
Den ausgeschiedenen oder bereits verstorbenen Funktionären gilt ebenfalls unser Dank und unsere Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.

Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei den Unternehmen und Personen, die uns auf verschiedenste Weise materiell und finanziell unterstützt haben, denn ohne deren
Zuwendungen wäre Vereinsarbeit – auch auf dem erreichten Niveau – in Zukunft nicht möglich.

Wir hoffen, dass sich zukünftig doch wieder Jugendspieler für den SCA entscheiden, und dass wir auch weiterhin viele Ehrenamtliche finden werden, damit alle Mitglieder in den verschiedenen Mannschaften und Gruppen beim SC Astheim ihren Sport ausüben können.
Wie groß die Bedeutung der Sportvereine ist, wird in unserer heutigen, von der Rotstiftpolitik vieler Gemeinden geprägten Sportlandschaft deutlich. Gerade jetzt heißt es für die Vereine, Profil zu zeigen.


Für ihre 50jährige Mitgliedschaft beim SC Astheim wurden bei der Feier

Carsten Jakubasch, Armin Wanka und Ralf Theiss besonders geehrt.


Saisonrückblick und Ausblick 2017/2018

Von Rüdiger Lukas 12.06.2017

Trotz aller Euphorie über den Aufstieg gilt es im Rückblick, die Saison sachgemäß einzuordnen. Nach einer überragenden Hinrunde mit 41 Punkten nahm man sich zu Beginn der Rückserie eine "Auszeit" von 3 Spielen, die allesamt verloren wurden . Die miserable Wintervorbereitung zeigte Wirkung. Zum Glück konnte Ende März auf den Pfad der Tugend zurückgefunden werden. Mit 5 Siegen in Serie konnte der Relegationsplatz gehalten werden. Doch mit dem Unentschieden in Wolfskehlen und der Niederlage gegen Groß-Gerau rückte auch der 2. Platz in weite Ferne. Dazu war Germania Gustavsburg im Jahr 2017 zu stark und man musste davon ausgehen, dass das Team von der Mainspitze – inzwischen Tabellenzweiter - keinen Punkt mehr abgeben würde. Aber aufgrund des Nichterfüllen des vorgeschriebenen Schiedsrichtersolls bekam Germania Gustavsburg 3 Punkte abgezogen, was den SC Astheim wieder – mit einem Punkt Vorsprung - auf den Relegationsplatz katapultierte. Die letzten 3 Saisonspiele wurden mehr oder weniger souverän gewonnen, sodass die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den FC Leeheim mit dem bekannten Ausgang erreicht wurden.

Der Aufstieg ist ganz klar eine große Teamleistung des ganzen Vereins. Vorstand,Spielausschuss,Trainer-Team, beide Aktivenmannschaften, unsere große Fan-Schar und der eine oder andere Gönner haben alle einen Beitrag zum Erreichen unseres großen Ziels beigetragen.

Jetzt gilt es, die Weichen für die A-Liga Saison zu stellen. Dazu gehört eine sehr gute Vorbereitung mit Hingabe, höchster Disziplin und einem maximalen Spaßfaktor.

Die meisten A-Liga Vereine sind personell und finanziell um Lichtjahre besser aufgestellt als der SC Astheim, dennoch setzen wir auf unseren Gegenentwurf - das Projekt Astheim.

Nachdem am vergangenen Mittwoch der Schiedsrichter abgepfiffen hatte, brachen alle Dämme bei Spielern,Trainer,Spielausschuss,Vorstand und den unzähligen mitgereisten Fans. Nach einem überzeugenden 4:2 Sieg im 1. Relegationsspiel reichte den SC Männern im Rückspiel sogar eine knappe 0:1 Niederlage in Leeheim um nach über 12 Jahren wieder in die A-Liga Groß-Gerau aufzusteigen.

Der Jubel kannte keine Grenzen, noch auf dem Platz wurden einige Kisten Bier in Windes Eile geleert, die doch organisierten Aufstiegsshirts übergestreift und mit den Fans gefeiert. Ungeduscht und siegestrunken bestiegen Trainer und Mannschaft gegen 21.30 Uhr eine extra für den Aufstieg von der Hessenaue organisierte “Rolle”, die Mannschaft vom Leeheimer Sportplatz an die Party-Lokation Sportcasino fuhr.

Dank gebührt hier Philipp Lukas und unserem Krawadde-Peter sowie unserem Hessenauer Fahrer Thorsten Roos.

Ein Autokorso von über 2 km schlängelte sich durch Geinsheim, Trebur und Astheim und am Sportcasino wurde die Mannschaft mit Pyrotechnik und sehr zur Freude des Trainers auch mit 23 Böllern erwartet. Mit Fug und Recht läßt sich sagen, “das war Begeisterung pur, fast südamerikanische Verhältnisse".

Bis in die Morgenstunden wurde frenetisch gefeiert und nach einer kaum nennenswerten Ruhepause ging es zum Frühschoppen an den Oberwiesensee.

Weitere Festivitäten schlossen sich bis zum Wochenende an.

Rüdiger Lukas 12.06.2017

FC Leeheim siegt 1:0, kann das 2:4 aus dem Hinspiel damit aber nicht wettmachen

Der SC Astheim steigt in die Kreisliga A Groß-Gerau auf. Nach dem 4:2-Heimerfolg konnte sich der SCA am Mittwochabend beim FC Leeheim eine 0:1 (0:0)-Niederlage erlauben, um als Verlierer trotzdem der große Sieger zu sein.

In der ersten Hälfte war der Druck auf Leeheimer Seite noch nicht so hoch und es gab hüben wie drüben wenige Torchancen. Das sollte sich nach der Pause ändern. Astheims Pressesprecher Stefan Ruhland berichtete von vier hochkarätigen Torchancen der Gäste, denen jedoch kein Treffer gelingen wollte. Stattdessen ging der FC Germania vor etwa 300 Zuschauern in der 75. Minute durch Patrick Lange in Führung und warf fortan alles nach vorne. „In den letzten fünf Minuten wäre ich beinahe gestorben“, kommentierte Ruhland die Spannung in der Partie. Doch den Leeheimern, vor zwei Jahren dank glücklicher Fügungen aufgestiegen, war Fortuna diesmal nicht wieder hold.

Der SC Astheim, erst vor zwei Jahren von der C- in die B-Liga aufgerückt und seither von Trainer Rüdiger Lukas nach vorne gebracht, begann nach dem Ende der Partie direkt mit seiner Aufstiegsfeier. Und Pressesprecher Stefan Ruhland war gespannt, ob und was der Vergnügungsausschuss bereits für gestern Abend vorbereitet hatte oder was sich in den nächsten Tagen spontan so alles ergibt.

Ortsrivalen werden Teamkameraden

KLA Groß-Gerau: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim bilden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft

Kräfte bündeln, mehr spielerische Qualität generieren, die Zahl der Helfer vergrößern: Die Fußballer des TSV Trebur und des SC Astheim machen künftig gemeinsame Sache. Was schon länger im Gespräch war, ist nun offiziell: Die beiden Vereine bilden eine Spielgemeinschaft und gehen in der kommenden Saison als SG Trebur/Astheim an den Start.

„Das ist der richtige Weg. Jetzt sind wir deutlich besser aufgestellt“, freut sich Ralph Auth. Der bisherige A-Liga-Coach des TSV Trebur, der auch bei der neuen SG in der A-Liga an der Seitenlinie stehen wird, hat mit Philipp Jöst, dem Zweiten Vorsitzenden des SC Astheim, die Fusion in die Wege geleitet.

„Seit Oktober führen wir intensive Gespräche“, berichtet Jöst. „Ich kenne Ralph schon lange und habe mit seinem Sohn Justin in der Jugend gespielt. Auch die Spieler kennen sich. Und durch die räumliche Nähe hat sich das mit einer Spielgemeinschaft einfach angeboten.“ Zwar habe es „viele Zweifler im Umfeld gegeben“. Die beiden Vereine pflegten in der Vergangenheit nicht immer das beste Verhältnis zueinander. „Aber jetzt sind die Leute überzeugt und komplett begeistert von der Zusammenarbeit“, betont der 26-Jährige.

Schließlich gab es auch gute Gründe dafür. „Wir hätten Probleme gehabt, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten“, sah Jöst schon jetzt in der B-Liga den Kader sehr dünn. Die Fusion mit einem anderen Verein sei fast unausweichlich gewesen.

Der TSV Trebur ist dagegen gut besetzt, verfügt über eine ganze Reihe an Talenten in seiner A-Liga-Mannschaft. Doch sieht auch Abteilungsleiter Hans Kolb einen gewichtigen Vorteil in der Fusion, „weil wir dadurch mehr Helfer kriegen. Denn der SC Astheim hat engagierte Leute.“ Insgesamt gehe es vor allem darum, „die Kräfte zu bündeln“ und bessere Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln, betont Kolb, der zusammen mit Philipp Jöst die Sportliche Leitung der neuen Spielgemeinschaft übernehmen wird.

Auch Jöst ist sicher, dass dadurch beiderseits „das Vereinsleben gestärkt wird“. Und sportlich sei es nun eher möglich, gemeinsam einen guten Mittelfeldplatz in der A-Liga zu erreichen – anstatt wie bisher gegen den Abstieg spielen zu müssen. Wobei Trebur den Klassenerhalt mittlerweile sicher hat. Astheim wird indes den vorletzten Platz nicht mehr abgeben können in der B-Liga.

Die zweite Mannschaft der neuen SG Trebur/Astheim muss daher nächste Saison in der C-Liga starten. Ein Trainer ist mit Wolfgang Görlich, der in Astheim wohnt und bislang als Coach im Mainzer Raum tätig war, aber bereits gefunden.

Für die neu formierte erste Riege wird es in der A-Liga ebenfalls erst einmal darum gehen, sich zu finden. Doch ist Ralph Auth zuversichtlich, dass das nicht lange dauern wird. „Die Jungs kennen sich ja und gehen auch gemeinsam weg. Und wir trainieren schon seit Anfang Februar zusammen. Teilweise sind 30 Mann im Training – so wie man sich das wünscht“, blickt der Coach voller Zuversicht in die Zukunft. Zumal weitere Talente aus der A-Jugend aufrücken. „Und vielleicht kommt ja jetzt der ein oder andere Spieler zurück.“ So hält Auth, der bereits „einen Großteil der Astheimer Spieler in der Jugend trainiert“ hat, wie er sagt, in der nächsten Saison auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz für möglich in der A-Liga. „Das ist realistisch.“

Erst ohne Jugend

Die Spielgemeinschaft zwischen dem TSV Trebur und dem SC Astheim ist „langfristig angelegt“, wie Philipp Jöst vom SCA erklärt. Im Nachwuchsbereich werde zwar nächste Saison noch kein Team unter der SG Trebur/Astheim an den Start gehen. „Wir wollen aber bei der Jugend perspektivisch zusammenarbeiten und vielleicht irgendwann auch Mannschaften als Spielgemeinschaft melden.“

Artikel aus FUPA.net >>> vom 6.5.2019

Mitgliederversammlung des SC Astheim: Vorstandswahlen 2019 bestätigen erneut Michael Mundschenk als Vorsitzenden – Sorge um die Zukunft.

Vielen der knapp 40 anwesenden Mitglieder die bei dieser Versammlung teilgenommen hatten, wird dieser Abend wohl noch längere Zeit in trauriger Erinnerung bleiben. Denn das war der Tag an dem Kassenwart Werner Finger, der seit 32 Jahren im Vorstand des SCA ehrenamtlich tätig war – davon 30 Jahre als Kassenwart –, sein Ausscheiden aus dem Vorstand öffentlich bekannt gab. Nach seinem Bericht über die aktuelle finanzielle Lage des Vereins und seiner Abschiedsrede, zeigten die anwesenden Mitglieder mit stehenden Ovationen deutlich, wie sehr sein Ausscheiden bedauert wird.

Aber auch die Nachricht über die Auflösung der Gruppe Jazzgymnastik, die 1984 im Verein gebildet worden war, wurde von allen Teilnehmern bestürzt vernommen, denn der SC Astheim verliert dadurch nicht nur ein weiteres sportliches Betätigungsfeld, sondern auch ein stabiles Standbein des Vereins.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, der Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder und dem wie bei allen Mitgliederversammlungen üblichen Prozedere, folgten die Berichte des Vorsitzenden, der Abteilungsleiter (Fußball, Turnen/Gymnastik, Jazz-Gymnastik), von Jugendleitung, Kassenwart und Kassenprüfern.

Der Bericht des 1. Vorsitzenden sah für den neuen Vorstand des SCA keine leichten Aufgaben voraus. Nicht nur, dass auch im laufenden Jahr wieder Kosten für die Renovierung und Instandhaltung des Vereinsheimes und des Sport-Casino anfallen werden – das ist eher das kleinere Problem. Die größere Problematik ist die derzeitige nicht einfache Situation, dass es, aufgrund des Nachwuchsmangels in allen noch verbliebenen Abteilungen, an Mitgliedern mangelt – so z.B. im Bereich Senioren- und Jugendfußball – , oder weil sogar gar kein Nachwuchs vorhanden ist – wie bei der Abteilung Turnen/Gymnastik. Der stetig sinkenden Zahl der Vereinsmitglieder muss man versuchen entgegen zu wirken, indem man neue sportliche Betätigungsfelder (Abteilungen) schafft, um damit das Angebot des Vereins mindestens aufrecht zu erhalten, besser aber zu erweitern. Wie auch immer sich der neue Vorstand zusammensetzen wird, er muss es sich zur Aufgabe machen neue Mitglieder zu gewinnen, um damit den Nachwuchsmangel in allen Sparten zu kompensieren, sagte Mundschenk.

Am Rande eine gute Nachricht: Angela Leone feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum als Pächterin des Sport-Casino.

Der Bericht des (ehemaligen) 2. Vorsitzenden (Stefan Ruhland) wurde von Michael Mundschenk vorgelesen, da Stefan bei der Versammlung wegen seines Rücktritts im letzten Jahr nicht anwesend war. Er berichtete, dass im Bereich Senioren Fußball die 2. Mannschaft vor Beginn der laufenden Saison wegen Spielermangel abgemeldet werden musste und die 1. Mannschaft in die Kreisliga B abgestiegen war. Derzeit kämpft sie um den Klassenerhalt.

Der von Kerstin Förster verfasste Bericht der Gruppe Jazzgymnastik wurde vom 1. Vorsitzenden vorgetragen. Die Nachricht dass sich die Gruppe nach 35-jährigem Bestehen, in den Tagen vor der Versammlung wegen Nachwuchsmangel aufgelöst hat, wurde mit sehr großem Bedauern von den Anwesenden aufgenommen, denn die Gruppe trat nicht nur bei den jährlichen Fastnacht Kampagnen des ACA auf (seit 20 Jahren), sondern war auch bei vielen anderen Veranstaltungen gern gesehener Gast und eine Art Aushängeschild für den SC Astheim.

Von der Sparte Turnen/Gymnastik berichtete Käthe Breideband. Die Abteilung Turnen trifft sich immer dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr zur Übungsstunde in der Turnhalle. Etwa 11 Frauen sind zwar noch dabei, altersbedingt werden es jedoch weniger.

Der Bericht von Jugendleiter Fried Geisler fiel ebenso unerfreulich aus: Im Bereich Jugendfußball konnten im Jahr 2015 durch die damalige „Aktion Schnuppertraining“ zwar einige Kinder für den Jugendfußball beim SCA gewonnen werden, doch leider ist im vorletzten Jahr eine komplette F-Jugendmannschaft zu einem anderen Verein gewechselt. Übrig geblieben sind zur Zeit vier Spieler mit Zweitspielrecht, bei der E-Jugend in Bauschheim. Diese Umstände sind nicht nur für die Jugendleitung und für die Trainer und Betreuer die den Jugendleiter immer tatkräftig unterstützt haben bedauerlich und ärgerlich, auch für den Verein im Allgemeinen, da beim SCA immer eine hervorragende Jugendarbeit geleistet wurde und es noch in der Saison 2008/09 Mannschaften von den A- bis zu den G-Junioren gab. Auch aus diesen Gründen wollte Fried Geisler nicht mehr als Jugendleiter zur Verfügung stehen.

Bericht von Kassenwart Werner Finger: Er erläuterte den Jahresabschluss für das abgelaufene Jahr und gab eine Übersicht über die finanzielle Situation des Vereins. Demnach ist die derzeitige finanzielle Lage gut, auch deswegen, weil sogar ein kleiner „Überschuss“ erwirtschaftet werden konnte. Vor allem aber: der Verein ist nach wie vor Schuldenfrei. Auch die Prüfung durch die Steuerbehörden, die im dreijährigen Turnus stattfindet, hat der Verein bestanden, der SCA ist also weiterhin als gemeinnützig eingestuft.

Die Einnahmeseite setzt sich aus ca. 40 Prozent Mitgliedsbeiträgen, Sponsoren- und Spendengeldern, Eintrittsgeld bei Fußballspielen, sowie der Pacht für das Sport-Casino zusammen. Das mag für manche zwar viel klingen – ist es aber nicht. Denn alle Einnahmen zusammen ergeben am Jahresende nur eine kleinere fünfstellige Summe.

Die Ausgaben waren bisher fast immer etwa gleich hoch wie die Einnahmen, sodass in der Vergangenheit, am Jahresende kaum etwas übrig blieb.

Dass der Verein, dessen Jahresbudget – wie schon erwähnt – nur fünfstellig ist, beim letzten Jahresabschluss einen Überschuss in vierstelliger Höhe verzeichnen konnte, ist die große Ausnahme und auch dem geschuldet, dass Trainer wie Rüdiger Lukas und dessen Nachfolger wesentlich geringere (bzw. keine) Vergütungen für ihre Tätigkeit haben wollten.

Hauptsächlich setzten sich die Ausgaben aus vielen einzelnen Posten zusammen, wobei der größte Teil dafür zu entrichten war, dass der sportliche Betrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Im einzelnen sind dies: Trainer-, Betreuer- und Schiedsrichter-Vergütungen, Trainings- und Übungsmaterial, ca. 4000.- € für die Nutzung der Sporthalle, Reparatur- und Instandhaltungskosten für Vereinsheim und Sportplatz, Grundsteuer und Abfall-Gebühren.

Zu den Kosten für die Nutzung der Sporthalle bemerkte er noch, dass diese doch allgemein sehr hoch sind und somit das Budget aller Vereine der Gemeinde Trebur sehr stark belasten. Teilweise so stark, dass gerade Vereine mit vielen Hallensportarten Zuschüsse benötigen würden. Und für den SCA, dem ja nur Einnahmen in eher geringer Höhe zu Verfügung stehen, sind Ausgaben von 4000.- € (für unnötige Gebühren) auf Dauer zu viel – dieses Geld könnte der Verein für dringlichere Aufgaben verwenden. Er hofft, dass sich das in Zukunft wieder ändern wird, die Gebühren der Gemeinden entweder sinken, oder wieder abgeschafft werden. Weil aber (nicht nur) seiner Meinung nach, viele Gemeinden durch solche Gebühren und Abgaben ihre defizitären Haushalte „sanieren“ wollen, liegt die Befürchtung nahe, dass es bei der Hoffnung bleiben wird.

Die Mitgliederversammlung sprach nach dem Bericht der Kassenprüfer dem Vorstand das Vertrauen aus und entlastete ihn.

Zu den Vorstandswahlen: 1. Vorsitzender Michael Mundschenk wurde einstimmig wieder gewählt, 2. Vorsitzender Philipp Jöst (Lukas), 1. Kassenwart/in wird Jasmin Frank, 2. Kassenwart Marc Mundschenk, 1. Geschäftsführer Sven Pforr, 2. Geschäftsführer/in Silke Mundschenk.

Beisitzer sind: Udo Zimmermann (Abt.-Leiter Fußball), Reinhard Stein (Internet), Käthe Breideband (Abt. Turnen/Gymnastik, Mitgliederpflege).

Marcel Geisler, Jonas Lukas und Rüdiger Lukas werden die Kasse prüfen.

Vorstand 2019

 

11.03.2019 - RS

 

Sportclub Astheim und Kerbegesellschaft: Zwei Vereine, ein Jubiläum

 

Rüsselsheimer Echo - 18.06.2018 Von RALPH KEIM

 

Der SC Astheim und die Kerbegesellschaft feierten am Samstag gemeinsam die runden Jahrestage ihrer Gründung. Zusammen haben die beiden Astheimer Vereine 100 Jahre auf dem Buckel.

 

Foto: (Ralph Keim) Die Kerbegesellschaft Astheim (in Schwarz) und der SC Astheim (in Gelb) haben zusammen eine 100-jährige Vereinsgeschichte. Links: Hans-Hoachim Finger, Gründungsvorsitzender der Kerbegesellschaft.

 

TREBUR.  Lässt sich die Zahl seit der Vereinsgründung durch 25 teilen, wird groß gefeiert: Bei der 1988 gegründeten Kerbegesellschaft Astheim war das vor fünf Jahren der Fall. Beim 1948 gegründeten Sportclub (SC) Astheim wird dies erst in fünf Jahren der Fall sein. Aber warum so lange warten? 70 Jahre SC Astheim plus 30 Jahre Kerbegesellschaft Astheim machen zusammen schließlich satte 100 Jahre. Ein richtiges Jubiläum also. Und das muss doch gefeiert werden.

Gesagt, getan: Am Samstag war es so weit. Beide Vereine feierten das besondere 100-Jährige. Zwar nicht mit Festkommers, Ehrenjungfrauen, Ball und Umzug. Aber der gemütliche Nachmittag mit abendlichem Livekonzert mit der Band Daddy Longlegs brachte ebenfalls Stimmung unter die Besucher.

Doppelte Mitgliedschaft

„Viele von der Kerbegesellschaft sind Mitglied beziehungsweise Aktive beim SC Astheim und umgekehrt. Daher können wir auch zusammen feiern“, begründeten Stefan Ruhland, Zweiter Vorsitzender des SC Astheim, und Marcus Frank, Zweiter Vorsitzender der Kerbegesellschaft, dieses besondere Vereinsjubiläum.

Während der SC Astheim keinen Vereinsgründer mehr erzählen lassen kann, gibt es noch etliche, die die Gründung der Kerbegesellschaft miterlebt und mitgemacht haben, beispielsweise Hans-Joachim Finger. Der Erste Vorsitzende der Kerbegesellschaft amtierte damals als Sitzungspräsident des Fastnachtsvereins ACA. „Nach der Kampagne habe ich einige Kerbebegeisterte eingeladen, um einen Verein zu gründen, der sich um die Organisation der Astheimer Kerb kümmert“, erzählte der heute 67-Jährige bei der Feier am Samstag.

Denn die Astheimer Kerb drohte zu versanden, stand auf der Kippe. Am 14. März 1988, kurz nach Aschermittwoch, war es so weit: Die Kerbegesellschaft Astheim gründete sich und organisiert seitdem jedes Jahr die spätsommerliche Sause, die in diesem Jahr vom 31. August bis 9. September über die Bühne geht. „2001 hatten wir erstmals einen Kerbejahrgang“, erzählte Hans-Joachim Finger weiter.

Die Aktiven der Kerbegesellschaft freuen sich auf die Kerb 2018. Der SC Astheim kann immerhin auf rund 200 Mitglieder blicken. Der Verein bietet Fußball, außerdem Turnen, Gymnastik und Jazz-Gymnastik an.

 

Der SCA Vereinsvorstand zum 70. Vereinsjubiläum


Der Sportclub 1948 Astheim e.V. feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen.


Trotz unserer nicht sehr üppigen finanziellen Mittel, war es uns Anlass, dieses Jubiläum am Samstag, dem 16. Juni 2018 mit der Astemer Kerwegesellschaft 1988 (AKG), die auf ihr 30jähriges Vereinsbestehen zurückblicken kann, zu feiern, um all jenen Dank zu sagen, die sich in Gegenwart und Vergangenheit in den Dienst des Vereins bzw. der Vereine gestellt haben.

Viel Idealismus und große Opfer hat der SC Astheim und viele seiner Mitglieder bei der Schaffung und Unterhaltung seiner Sportanlage und des „Sport-Casino“ bewiesen.
Sportlicher Eifer und großer Zusammenhalt einer sportbegeisterten Jugend hat es ermöglicht, dass der SC Astheim in all den Jahren (auch) beachtliche Erfolge durch sportliche Leistungen – gerade auch in jüngerer Vergangenheit – an sein Fahne heften zu können. Viele ehemalige Spieler des SCA, die heute in höherklassigen Ligen ihr Können zeigen, sind aus der Astheimer Jugend hervorgegangen.

Seine Arbeit für die Jugend sowie seine Leistungen verdienen Achtung und Anerkennung.
Wie das gesellschaftliche Leben insgesamt, so haben sich auch die Ansprüche des Vereins und seiner Mitglieder in den letzten 70 Jahren stark verändert.

Den Anforderungen zukünftig gewachsen zu sein, wird unsere ganze Kraft in Anspruch nehmen.
Der Festtag sollte auch der Kameradschaft, dem Zusammenhalt und dem gegenseitigen Kennenlernen der Vereinsfamilie untereinander dienen.

Besonderer Dank gilt allen Trainern, Betreuern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Funktionären im Vorstand, den Ausschüssen, allen Beteiligten bei verschiedenen Baumaßnahmen und allen Helferinnen und Helfern bei unzähligen Vereinsveranstaltungen.
Den ausgeschiedenen oder bereits verstorbenen Funktionären gilt ebenfalls unser Dank und unsere Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.

Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei den Unternehmen und Personen, die uns auf verschiedenste Weise materiell und finanziell unterstützt haben, denn ohne deren
Zuwendungen wäre Vereinsarbeit – auch auf dem erreichten Niveau – in Zukunft nicht möglich.

Wir hoffen, dass sich zukünftig doch wieder Jugendspieler für den SCA entscheiden, und dass wir auch weiterhin viele Ehrenamtliche finden werden, damit alle Mitglieder in den verschiedenen Mannschaften und Gruppen beim SC Astheim ihren Sport ausüben können.
Wie groß die Bedeutung der Sportvereine ist, wird in unserer heutigen, von der Rotstiftpolitik vieler Gemeinden geprägten Sportlandschaft deutlich. Gerade jetzt heißt es für die Vereine, Profil zu zeigen.


Für ihre 50jährige Mitgliedschaft beim SC Astheim wurden bei der Feier

Carsten Jakubasch, Armin Wanka und Ralf Theiss besonders geehrt.


Saisonrückblick und Ausblick 2017/2018

Von Rüdiger Lukas 12.06.2017

Trotz aller Euphorie über den Aufstieg gilt es im Rückblick, die Saison sachgemäß einzuordnen. Nach einer überragenden Hinrunde mit 41 Punkten nahm man sich zu Beginn der Rückserie eine "Auszeit" von 3 Spielen, die allesamt verloren wurden . Die miserable Wintervorbereitung zeigte Wirkung. Zum Glück konnte Ende März auf den Pfad der Tugend zurückgefunden werden. Mit 5 Siegen in Serie konnte der Relegationsplatz gehalten werden. Doch mit dem Unentschieden in Wolfskehlen und der Niederlage gegen Groß-Gerau rückte auch der 2. Platz in weite Ferne. Dazu war Germania Gustavsburg im Jahr 2017 zu stark und man musste davon ausgehen, dass das Team von der Mainspitze – inzwischen Tabellenzweiter - keinen Punkt mehr abgeben würde. Aber aufgrund des Nichterfüllen des vorgeschriebenen Schiedsrichtersolls bekam Germania Gustavsburg 3 Punkte abgezogen, was den SC Astheim wieder – mit einem Punkt Vorsprung - auf den Relegationsplatz katapultierte. Die letzten 3 Saisonspiele wurden mehr oder weniger souverän gewonnen, sodass die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den FC Leeheim mit dem bekannten Ausgang erreicht wurden.

Der Aufstieg ist ganz klar eine große Teamleistung des ganzen Vereins. Vorstand,Spielausschuss,Trainer-Team, beide Aktivenmannschaften, unsere große Fan-Schar und der eine oder andere Gönner haben alle einen Beitrag zum Erreichen unseres großen Ziels beigetragen.

Jetzt gilt es, die Weichen für die A-Liga Saison zu stellen. Dazu gehört eine sehr gute Vorbereitung mit Hingabe, höchster Disziplin und einem maximalen Spaßfaktor.

Die meisten A-Liga Vereine sind personell und finanziell um Lichtjahre besser aufgestellt als der SC Astheim, dennoch setzen wir auf unseren Gegenentwurf - das Projekt Astheim.

Nachdem am vergangenen Mittwoch der Schiedsrichter abgepfiffen hatte, brachen alle Dämme bei Spielern,Trainer,Spielausschuss,Vorstand und den unzähligen mitgereisten Fans. Nach einem überzeugenden 4:2 Sieg im 1. Relegationsspiel reichte den SC Männern im Rückspiel sogar eine knappe 0:1 Niederlage in Leeheim um nach über 12 Jahren wieder in die A-Liga Groß-Gerau aufzusteigen.

Der Jubel kannte keine Grenzen, noch auf dem Platz wurden einige Kisten Bier in Windes Eile geleert, die doch organisierten Aufstiegsshirts übergestreift und mit den Fans gefeiert. Ungeduscht und siegestrunken bestiegen Trainer und Mannschaft gegen 21.30 Uhr eine extra für den Aufstieg von der Hessenaue organisierte “Rolle”, die Mannschaft vom Leeheimer Sportplatz an die Party-Lokation Sportcasino fuhr.

Dank gebührt hier Philipp Lukas und unserem Krawadde-Peter sowie unserem Hessenauer Fahrer Thorsten Roos.

Ein Autokorso von über 2 km schlängelte sich durch Geinsheim, Trebur und Astheim und am Sportcasino wurde die Mannschaft mit Pyrotechnik und sehr zur Freude des Trainers auch mit 23 Böllern erwartet. Mit Fug und Recht läßt sich sagen, “das war Begeisterung pur, fast südamerikanische Verhältnisse".

Bis in die Morgenstunden wurde frenetisch gefeiert und nach einer kaum nennenswerten Ruhepause ging es zum Frühschoppen an den Oberwiesensee.

Weitere Festivitäten schlossen sich bis zum Wochenende an.

Rüdiger Lukas 12.06.2017

FC Leeheim siegt 1:0, kann das 2:4 aus dem Hinspiel damit aber nicht wettmachen

Der SC Astheim steigt in die Kreisliga A Groß-Gerau auf. Nach dem 4:2-Heimerfolg konnte sich der SCA am Mittwochabend beim FC Leeheim eine 0:1 (0:0)-Niederlage erlauben, um als Verlierer trotzdem der große Sieger zu sein.

In der ersten Hälfte war der Druck auf Leeheimer Seite noch nicht so hoch und es gab hüben wie drüben wenige Torchancen. Das sollte sich nach der Pause ändern. Astheims Pressesprecher Stefan Ruhland berichtete von vier hochkarätigen Torchancen der Gäste, denen jedoch kein Treffer gelingen wollte. Stattdessen ging der FC Germania vor etwa 300 Zuschauern in der 75. Minute durch Patrick Lange in Führung und warf fortan alles nach vorne. „In den letzten fünf Minuten wäre ich beinahe gestorben“, kommentierte Ruhland die Spannung in der Partie. Doch den Leeheimern, vor zwei Jahren dank glücklicher Fügungen aufgestiegen, war Fortuna diesmal nicht wieder hold.

Der SC Astheim, erst vor zwei Jahren von der C- in die B-Liga aufgerückt und seither von Trainer Rüdiger Lukas nach vorne gebracht, begann nach dem Ende der Partie direkt mit seiner Aufstiegsfeier. Und Pressesprecher Stefan Ruhland war gespannt, ob und was der Vergnügungsausschuss bereits für gestern Abend vorbereitet hatte oder was sich in den nächsten Tagen spontan so alles ergibt.

Am Samstag dem 25.03.2017 fand im Sport-Casino in Astheim die Jährliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) des SC Astheim statt. Bei den diesjährigen Vorstandswahlen hat es nur wenige Veränderungen beim Vorstand des SCA gegeben: Zum 1. Vorsitzenden wurde wieder Michael Mundschenk gewählt, zum 2. Vorsitzenden Stefan Ruhland und 1. Kassenwart ist nach wie vor Werner Finger. Das Amt des 2. Kassenwart hat Jasmin Frank übernommen und die Geschäftsführung wird jetzt von Sarah Geisler zusammen mit Sabine White erledigt. Bei den Beisitzern hat es keine Veränderungen gegeben, die Ämter werden weitergeführt von: Reinhard Stein (Internet), Udo Zimmermann (Spielausschuss) und Fried Geisler (Jugendleiter).

Das bisherige Trainerteam unserer F-Jugend Fußballmannschaft, Daniel Langenstein und Rene Becker, konnten aus beruflichen Gründen leider nicht mehr weiter machen, für beide sind seit der Winterpause Soni Acar und Maurizio Roma eingesprungen. Der Verein bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei Daniel und René.

Momentan gibt es im Bereich Jugendfußball auch wieder Zulauf von Kindern im „Bambini“-Alter, hierfür werden aber noch Trainer/Betreuer gesucht.

 

Sommerfest des Sportclubs Astheim

Main-Spitze, 06.07.2015 - Von Renate Danker

ASTHEIM - Das Sommerfest des Sportclubs Astheim (SCA) beschränkte sich anders als geplant nur auf den Abend. Schuld daran war die große Hitze mit annähernd 40 Grad Celsius im Schatten. Das Fest hatte eigentlich mit einem Fußballturnier eingeleitet werden sollen. Ab 15 Uhr sollten vier Hobby-Fußballmannschften auf dem Kleinfeld gegeneinander antreten. Doch auf dem Platz wurden zu dieser Zeit 62,5 Grad Celsius gemessen und Vorsitzender Michael Mundschenk sagte deshalb den sportlichen Kräftevergleich ab. Zeitgleich sollte auch ein Kinderschminken angeboten werden, doch die Buben und Mädchen suchten wahrscheinlich Abkühlung im Freibad.

Kühle Cocktails

Am frühen Abend füllte sich dann aber das Gelände neben dem Sportplatz, wo eine Bühne für die Livemusik mit den „Welkebachs“, Pavillons und Getränkestände aufgebaut waren – darunter ein Stand, an dem es passend zum Sommer Cocktails gab. SCA-Chef Mundschenk zeigte sich mit dem Besuch hoch zufrieden und freute sich, dass der Verein seinen Mitgliedern etwas Besonderes bieten konnte und die Musik bis nachts um 1 Uhr spielen durfte. Für das leibliche Wohl gab es Gegrilltes und gegen 22.30 Uhr ließen sich etliche Besucher auch noch Kaffee und Kuchen schmecken. Rund 30 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Die Vorbereitungen für das Fest hatten eine Woche in Anspruch genommen. Die Bühne, die von der Gemeinde ausgeliehen wurde, kostete ca. 237  Euro Gebühr. Hätte der SCA sie nicht selbst aufgebaut, wären weitere 100.- Euro zu zahlen gewesen.

 

SCA Sommerfest 2015 - „Welkebach“ rockte Astheim

SC Astheim feiert gut besuchtes Sommerfest.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 38 Grad und mehr, war das „Sommerfest 2015“ des SC Astheim, das am Samstag, dem 4. Juli stattfand, gut besucht.

Zwar waren zu Beginn der Veranstaltung – ab 15:00 Uhr –, kaum Besucher auf dem Sportgelände anwesend, auch ein geplantes kleines Fußballturnier mit vier Hobbymannschaften ließ man wegen der zu starken Sonneneinstrahlung verständlicherweise ausfallen, doch je mehr die Sonne sich erbarmte und die Zeit bis zum Abend fortschritt, füllte der Platz sich zusehends.

Für Stimmung sorgte dann ab 20:30 Uhr, als besonderes „Highlight des Tages“, die aus dem Raum Wörrstadt stammende Oldie-Band „Welkebach“, mit bekannten musikalischen Hits aus den 60er-, 70er- und 80er Jahren, sowie mit Stücken die bis in die musikalische „Neuzeit“ hineinreichen. Also ein breit gefächertes Repertoire für Jung und Alt, von ACDC, Led Zeppelin, Prince mit „Purple Rain“„ den Kinks, Creedence Clearwater Revival (CCR) mit „Proud Mary“, und vielen mehr; bis kurz vor Ende des Auftritts, als die Stimmung mit „I can´t get no satisfaction“ von den Stones, auf dem Höhepunkt war.

 

Trotz der hohen Temperaturen und der in den Abendstunden einsetzenden Mückenplage kam das Fest auch aus kulinarischer Sicht (mit Steaks u. Würstchen vom Grill) bei den Besuchern sehr gut an.

 

 

 

 

Angezogene Handbremse reicht sogar für ein 1:1 Echo Online 09.06.15

Fussball-Relegation – Astheim für B-Liga qualifiziert, aber SKV II legt Protest ein

Der SC Astheim spielt nach dem momentanen Stand in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisliga B Groß-Gerau, die SKV Mörfelden II muss auf einen Aufstieg des VfB Ginsheim II am heutigen Mittwoch in die Kreisoberliga hoffen, um den Sturz in die C-Liga zu verhindern.

Astheim. Im zweiten Relegationsspiel kamen die Astheimer auf eigenem Platz zu einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Das reicht eigentlich aus, da nach dem Einsatz des nicht spielberechtigten Marc Minger nach einer Klassenleiter-Entscheidung das Hinspiel mit einer 0:3-Niederlage aus Sicht der SKV gewertet worden war. Sportlich gesehen hatte Mörfelden das Hinspiel mit 2:1 gewonnen.

 

Vor rund 400 Zuschauern auf dem Astheimer Sportplatz entwickelte sich am Montagabend keineswegs ein packendes Finalspiel. „Das war eine schlechte Partie meiner Mannschaft, weil wir fest davon überzeugt waren, dass wir durch das 3:0 bereits aufgestiegen waren“, räumte der scheidende Spielertainer Markus Pöltl ein.

Auch Mörfeldens Spielausschuss-Vorsitzender Willi Zwilling sah ein schwaches Spiel, wobei für die SKV-Verantwortlichen keineswegs klar gewesen sei, dass Minger nicht spielberechtigt gewesen sei. Aus diesem Grund hätten die Mörfelder Protest gegen die Wertung eingelegt. Insgesamt spielte Astheim mit dem 3:0 im Rücken sehr verhalten auf, jedoch vermisste Pöltl bei den Gästen den unbedingten Willen, die Begegnung noch zu drehen. So seien die Astheimer zu selten in der Lage gewesen, aus der optischen Überlegenheit heraus Chancen zu erzwingen, bemängelte Pöltl.

Im ausgeglichenen ersten Abschnitt hatte die Begegnung aus Sicht der Platzherren noch recht vielversprechend begonnen. Als Norman Harth mit einem Kopfball den Pfosten traf, bugsierte Elias Achilles (11.) den Ball zum Astheimer 1:0 über die Linie. Doch schon wenig später unterlief René Falkenhainer ein Eigentor und ermöglichte den Mörfelder Ausgleich.

Danach verstanden es die Gastgeber selten, Kapital aus ihrer Überlegenheit zu schlagen. Astheim agierte zu verhalten, Mörfeldens Versuche beschränkten sich auf hohe und weite Bälle in die gegnerische Hälfte.

Nach Wiederanpfiff verflachte die Begegnung zusehends, denn Astheims „angezogener Handbremse“, so Pöltl, konnten die Mörfelder nichts entgegensetzen. In der Schlussphase wurden die SKV-Akteure Mick Mathes (62.) und Philipp Braus (75.) noch mit Gelb-Roter-Karte des Feldes verwiesen, doch auch gegen neun Mörfelder gelangen den Astheimern keine weiteren Treffer mehr.

 

SC Astheim ist gesund und schuldenfrei

SC Astheim braucht Nachwuchsfußballer

ASTHEIM - (da). Gesund und schuldenfrei ist der Sport-Club Astheim (SCA), der derzeit 281 Mitglieder hat. Damit das auch weiterhin so gut läuft, müssten neue Mitglieder gewonnen werden, vor allem Kinder und Jugendliche, die sich für Fußball begeistern, gab der Vorstand bei der Hauptversammlung die Richtlinie für die Zukunft vor. Erreichen will man die Ziele mit mehr Öffentlichkeitsarbeit, wie dem Fußball-Schnuppertraining am 8. und 15. Mai und einem großen Sommerfest am 4. Juli, für das die Musikgruppe „Welkebach“ bereits engagiert wurde.

Eingebunden werden in das Sommerfest sollen auch noch andere Ortsvereine, kündigte der Vorsitzende, Michael Mundschenk, an. In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass der SCA sich an der Kerb und der Fastnacht aktiv beteiligte. Für den Fastnachtsmotivwagen seien wiederum die Alten Herren zuständig gewesen. Bei Sitzungen mit der Gemeindeverwaltung sei es um die Haushaltskonsolidierung und darum gegangen, eine Regelung zu finden, wie sich die Vereine an den Unkosten beteiligten. Den SCA müsse das nicht interessieren, „da wir diese Kosten schon immer selbst tragen“, stellte Mundschenk fest. Zusätzlich sollten noch Kosten für die Hallenbenutzung in Rechnung gestellt werden. Für den SC käme somit ein hoher dreistelliger Betrag hinzu. Einige Vereine, so Mundschenks Prognose, würden diese Kosten auf Dauer nicht stemmen können. Wie der SC Astheim die Summe bewältige, müsse der neue Vorstand beraten.

  • VORSTANDSWAHL

Gewählt wurden: Erster Vorsitzender Michael Mundschenk, Zweiter Vorsitzender Stefan Ruhland, Erster Kassierer Werner Finger, Zweiter Kassierer Thomas Finger, Erste Geschäftsführerin Jasmin Frank, Zweite Geschäftsführerin Sabine Frank, Beisitzer Reiner Stein (Internet), Udo Zimmermann (Spielausschuss), Friedhelm Geisler (Jugendleiter).

Fußball - 40 aktive Kicker

Mit derzeit über 40 aktiven Fußballern sei der SC relativ solide aufgestellt, berichtete der scheidende Zweite Vorsitzende, Sascha Engelmann. So könne man problemlos eine zweite Mannschaft stellen. Ganz anders sieht das bei dem Nachwuchs aus. Hier gibt es nur vier aktive Spieler unter 19 Jahren, hörte man von Friedhelm Geisler. Ein Schnuppertraining, zu dem mit Banner und Plakaten geworben wurde, habe nur einen einzigen Interessenten angelockt. Dennoch werde man es wieder probieren.

Turnen/Gymnastik

13 Frauen zwischen 60 und 80 Jahren turnen jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr unter der Leitung von Käthe Breideband.

Jazzgymnastik

Mit Kursen und Workshops hält sich die Jazztanz-Gruppe auf dem Laufenden, die 19 Mitglieder umfasst und die es seit 30 Jahren gibt, berichtete Heidi de Pablo.

 

Mit dem Überschuss aus 2014 wurde eine neue Spülmaschine für die Küche angeschafft und das Kühlhaus renoviert, berichtete Kassierer Werner Finger, der versprach, die Ausgaben weiterhin im Griff zu behalten.

 

Artikel in der Main-Spitze am 27.03.2015

 

Man muss uns Luft zum Atmen lassen“

SC Astheim bestätigt Vorsitzenden Michael Mundschenk – Sorge um die Finanzen

Über zurückliegende Aktivitäten und anstehende Termine hat der SC Astheim am Samstag bei seiner Generalversammlung im Sportcasino informiert.

ASTHEIM.

Im vergangenen Jahr hat der SC Astheim bei Kerb und Fastnacht mitgewirkt, berichtete Vorsitzender Michael Mundschenk. „Das Geschäftsjahr ist gut gelaufen“, sagte er – und ging direkt auf die Haushaltskonsolidierung der Gemeinde ein.

Fußballvereine müssen künftig wohl selbst für das Flutlicht bezahlen, hinzu kommen die Kosten für Strom und Abwasser. Für den SC Astheim sei dies nicht relevant, weil der Verein diese Kosten schon immer selbst getragen habe, betonte er. Zusätzlich werden allerdings Kosten für die Hallennutzung in Rechnung gestellt. Für den SC Astheim bedeutet das Zusatzkosten im hohen dreistelligen Bereich. „Einige Vereine werden daran zu knabbern haben, manche werden dies nicht stemmen können.“ Mundschenk wies zudem auf das Sommerfest am 4. Juli hin. Für die Musik sorgt die „Welkebach Group“.

Über die Abteilung Fußball informierte Sascha Engelmann. Derzeit sind rund 45 aktive Fußballer im Verein. Beide Mannschaften würden sich in der aktuellen Saison gut schlagen. Positiv sei im Vergleich zu einigen anderen Vereinen, dass sich die zweite Mannschaft etabliert habe. In der nächsten Saison wird Rüdiger Lukas neuer Trainer. Engelmann stellte sich nicht mehr zur Wahl als zweiter Vorsitzender.

Die Abteilung Turnen trifft sich immer dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr zur Übungsstunde in der Turnhalle, berichtete Käthe Breideband. Etwa 13 Frauen sind immer dabei. Es werden altersbedingt jedoch weniger. Heidi de Pablo informierte über die Jazz-Abteilung, die sich über drei Neuzugänge freut und jetzt 19 Mitglieder hat. Die Abteilung hatte im vergangenen Jahr besonders viel Spaß bei den Auftritten in der Fastnachtskampagne. Ein Wochenendausflug führte zudem nach Ibiza. In diesem Jahr besteht die Gruppe 30 Jahre, manche sind von Anfang an dabei. In diesem Jahr werden Workshops und Kurse besucht, auch stehen ein Grillfest und ein Wochenendausflug an.

Jugendleiter Friedhelm Geisler bedauerte, dass die Jugend derzeit nur aus vier aktiven Spielern besteht. Zwei davon spielen in der A-Jugend der JSG Bauschheim-Trebur-Astheim, zwei weitere mit Zweitspielrecht bei der C-Jugend in Trebur. Im Mai will der Verein Schnuppertraining anbieten. „Wir hoffen, dass für die nächste Saison eine Jugendmannschaft gemeldet werden kann.“ Beim Sommerfest im vergangenen Jahr war der Zuspruch äußerst dürftig, berichtete Mundschenk. Das Schnuppertraining ist am 8. und am 15. Mai jeweils ab 16 Uhr geplant.

Kassierer Werner Finger berichtete, dass sich Einnahmen und Ausgaben auf die üblichen Vereinstätigkeiten beschränkten. Das Jahr wurde mit einem Plus abgeschlossen. Derzeit hat der Verein 281 Mitglieder. Nur durch Mitgliedsbeiträge sei aber kein ausreichendes finanzielles Polster mehr erreichbar. Die Einnahmeseite sollte gestärkt werden, erklärte Finger mit Hinblick auf die Konsolidierungsmaßnahmen der Gemeinde. „Die Vereine können die im Raum stehenden Summen kaum verkraften“, betonte er.

Viele Vereine werden die Beiträge erhöhen müssen, glaubt er. Diese Erhöhung auch den Mitgliedern zu vermitteln, das werde schwierig, sagte Finger. „Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, aber man muss den Vereinen Luft lassen, um zu atmen.“ Mancher Verein werde sonst nicht überleben können, mahnte Finger.

Wahlen Michael Mundschenk wurde einstimmig wieder gewählt, zum zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder des Vereins Stefan Ruhland. Kassierer Werner Finger, seit 1988 im Amt, wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Sein neuer Stellvertreter ist Thomas Finger. Zu Geschäftsführerinnen wählten die Anwesenden ebenfalls einstimmig Jasmin und Sabine Frank. Beisitzer sind Reiner Stein, Udo Zimmermann und Friedhelm Geisler. Marc Mundschenk, Marin de Pablo und Daniel Langenstein werden die Kasse prüfen.

 

Drei Tage Spektakel beim SV 07 – Hallenfussball in Nauheim

Ab Freitag, dem 09.01.2015 ging das 33. Nauheimer Hallenfußballturnier für Aktive über die Bühne. Die auch als inoffizielle Kreismeisterschaft bekannte Veranstaltung ging erst am Sonntag gegen 18.30 Uhr zu Ende. In der Georg-Schad-Halle traten wieder 20 Mannschaften an. Das Teilnehmerfeld war, so Turnierleiter Klaus Ehlenberger vom SV 07 Nauheim, „bunt gemischt, angefangen vom Hessenligisten Viktoria Griesheim, weiter mit den Verbandsligisten FCA Darmstadt und VfB Ginsheim, über den Spitzenreiter der Gruppenliga, den SV 07 Geinsheim, sowie den Kreisoberligisten SKV Büttelborn, Opel Rüsselsheim, VfR Groß-Gerau und DJK Flörsheim bis hin zu einigen Kreisligisten.“ Gespielt wurde wieder in fünf Vorrundengruppen a vier Mannschaften mit Partien am Freitag und Samstag. Dabei wurden die zehn Teams ermittelt, die am Sonntag in der Endrunde in zwei Gruppen die Finalisten ausspielten. Das Turnier fand wieder zu Ehren von Julius Schader statt. Der Verstorbene leitete 22 Jahre lang die Geschicke des SV 07. Der Vorrundengruppe eins gehörten der FCA Darmstadt, Opel Rüsselsheim, der Rüsselsheimer Stadtmeister VfR und DJK Flörsheim an. In Gruppe zwei maßen sich die SKV Büttelborn, Italia Nauheim, SKG Wallerstädten und der SV 07 Nauheim II. Der Gruppe drei gehörten der VfB Ginsheim, der VfR Groß-Gerau, der TSV Trebur und Italia Groß-Gerau an, während in der vierten Gruppe mit Hessenligist Viktoria Griesheim das ranghöchste Team zu finden war. Gegner der Viktoria waren Germania Eberstadt, Alemannia Königstädten und der SV 09 Flörsheim. In Gruppe fünf schließlich tummelten sich neben Ausrichter SV Nauheim der SV Geinsheim, der SC Astheim und Germania Gustavsburg. Die Preise waren die gleichen wie in den vergangenen Jahren: Der Sieger erhielt 500 Euro und den Wanderpokal, der Zweite bekam 300, der Dritte 200, und der Vierte erhielt immerhin noch 100 Euro. Die Klubs auf den Plätzen fünf bis acht durften sich über je einen Ball freuen. Außerdem wurden die drei besten Torschützen des Turniers geehrt.

Zeitplan:

Freitag: Vorrundenspiele der Gruppen eins und zwei von 18 bis 21.50 Uhr.

Samstag: Vorrundenspiele der Gruppen drei, vier und fünf von 13 bis 18.45 Uhr.

Sonntag: Endrunde in zwei Gruppen von 11 bis 16.50 Uhr; Halbfinals 17 bis 17.40 Uhr; Spiel um Platz drei: 17.45 Uhr; Finale: 18.02 Uhr.

Januar 2015, echo-online.de

 

Manche sehen ihre Existenz gefährdet

Trebur - ECHO Online, 22. November 2014 | Von go |

Finanzen – Sportvereine sollen sich an Kosten für die Bewirtschaftung der Anlagen beteiligen

Tim hat Sportunterricht in der Turnhalle in Astheim, eine Liegenschaft der Gemeinde. Genutzt wird die Halle aber auch von Sportvereinen. In Trebur gibt es zudem Hallen des Kreises – was bei der künftigen Berechnung von Gebühren von Bedeutung sein könnte.  Foto: Gesche Ogursky

 

Eine finanzielle Beteiligung an den Bewirtschaftungskosten zum Erhalt der Sportstätten der Gemeinde hatte die Gemeindevertretung bei den Beratungen zum Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Monika Deja und Stefan Kasseckert erläuterten am Mittwochabend in der Ausschusssitzung den Entwurf.

TREBUR.

Gemeinsam mit Sportvereinen hatte es im vergangenen November einen Workshop gegeben, um einen Dialog herzustellen. Dabei wurde geklärt, was die Vereine leisten können, was die Fraktionen wollen und was die Verwaltung leisten müsse, sagte Kasseckert.

 

Auszuhandeln ist die Beteiligung der Sportvereine an der Großsporthalle und dem Sportplatz in Geinsheim, dem Stadion in Trebur und der Sporthalle in Astheim. Schon jetzt würden die Flutlichtkosten von den Vereinen übernommen. Nicht berücksichtigt wurden Stätten, die von Vereinen betrieben werden. Das sind der Kiebert-Platz in Geinsheim, der Sportplatz in Astheim und die Rote Erde in Trebur.

„Ziel ist, dass das Sportangebot als Bestandteil des Gemeinwesens erhalten wird“, sagte Kasseckert. Sport sei nicht nur Freizeitaktivität, sondern auch Gesundheitsförderung und Jugendarbeit. Kasseckert betonte, dass die Sportvereine dazu bereit seien, Eigenleistung anzubieten. Geprüft werden sollen auch Energiesparmaßnahmen.

Wichtig ist die jährliche Nutzungszeit

Kasseckert stellte den Entwurf des Beschlussvorschlags vor. Vereine, die die gemeindlichen Sportstätten nutzen, werden demnach ab 2015 an den Unterhaltungskosten für Sporthallen und Plätze beteiligt. Die Höhe richtet sich nach der tatsächlichen jährlichen Nutzungszeit, die mit Belegungsplänen erfasst wird. Berücksichtigt werden Schulsport, nichtsportliche Vereine sowie Veranstaltungen. Für Kinder- und Jugendarbeit fallen keine Gebühren an.

Die Bewirtschaftungskosten im Jahr 2013 bezifferte Kasseckert auf 184 000 Euro. „Eine hundertprozentige Umlegung ist nicht möglich“, stellte er fest. Daher sei beabsichtigt, die Kosten für Energie, Wasser, Heizung und Reinigung in Höhe von 51 000 Euro (2013) umzulegen. Die Vereine sollen stufenweise bis 2017 an die Beteiligung herangeführt werden. Für 2015 müssten demzufolge 50 Prozent der Kosten übernommen werden – das wäre eine Belastung von einem Euro pro Mitglied und Monat. Die Sporthallen der Gemeinde wurden 7485 Stunden genutzt, die Kreishallen 10 059 Stunden und die Sportplätze der Gemeinde 2181 Stunden. Insgesamt wurden in 8314 Stunden Kinder und Jugendliche trainiert. Teil des Beschlusses könnte sein, dass die Erlöse zweckgebunden für energetische Maßnahmen an den Sportstätten eingesetzt werden sollen, regte Kasseckert an.

Eigenleistungen sollen angerechnet werden

Erste Stellungnahmen der Vereine sind bei der Gemeinde eingegangen: Sie reichen von „Nachvollziehbarkeit“ über „Schulen sollten an den Kosten beteiligt werden“ bis hin zur „Gefährdung der Existenz einzelner Vereine“. Der VfH Astheim bedauerte, nicht auf eine Kreishalle zurückgreifen zu können und schlug vor, nur noch das Jugendtraining in der Gemeindehalle abzuhalten und den Erwachsenensport in eine Halle des Kreises zu verlegen. Der TV Trebur erinnerte daran, dass es etwas anderes sei, in einem Drittel einer Großsporthalle zu trainieren als in einer eigenen Halle. Der TV Trebur würde aber auch zum Training nach Astheim kommen. Zudem müssten Eigenleistungen der Vereine eingerechnet werden können. Die Idee des TV Trebur, im Gegenzug eine Verpflichtung der Gemeinde in den Vertrag aufzunehmen, die Sportstätten für den Wettkampfbetrieb in Ordnung zu halten, fand keine Zustimmung bei den Gemeindevertretern.

„Uns ist bewusst, dass wir uns beteiligen müssen“, sagte Gabi Sparkuhl vom TV Trebur. Sie sehe jedoch eine Schwierigkeit dabei, die Trainings-Stunden in den Kreishallen bei der Berechnung zu berücksichtigen. Sie regte deshalb an, eine „Kopfpauschale“ für die Vereine – beispielsweise für Mitglieder unter oder über 18 Jahren – zu prüfen. „Vielleicht wäre das gerechter.“ Die Resultate sollen jetzt mit den Vereinen diskutiert werden. Die CDU beantragt zudem zu prüfen, ob die Stadien in Trebur und Geinsheim in Erbpacht von den Vereinen übernommen werden können.

Fußballvereine in Nauheim und Trebur warten noch auf den Weltmeisterschafts-Boom

Trebur 12.07.2014 - Main-Spitze

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat bisher noch für keinen Mitgliederschub bei den Vereinen gesorgt.

Von Detlef Volk

NAUHEIM/TREBUR - Millionen Menschen verfolgen derzeit vor dem Fernseher oder bei zahlreichen Public-Viewing-Angeboten die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Quote liegt sogar noch höher als vor vier Jahren. Eine direkte Auswirkung auf den Zulauf in den Fußballvereinen gibt es bisher allerdings nicht.

„Bis jetzt habe ich da noch nichts festgestellt“, erklärt Michael Mundschenk. Der Vorsitzende des SC Astheim (SCA) hofft aber auf die Zeit nach den Sommerferien. Wenn die neue Saison startet, sind Aktionen mit Kindergarten und Grundschule geplant. Dann werde kräftig die Werbetrommel gerührt, erklärt Mundschenk. Das geschehe voraussichtlich Mitte September, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Für den SCA wäre es nicht schlecht, wenn der Jugendbereich etwas mehr Zulauf hätte. Aktuell gibt es nur eine A- Jugend und drei Spieler mit Zweitspielrecht.

Keine Euphorie

Bei den Fußballern vom Sportverein 1907 Nauheim ist ebenfalls von einer größeren Fußballeuphorie nichts zu spüren. „Das hat bisher kaum Auswirkungen“, erzählt Ned Kostro, B1-Trainer und Inhaber einer Fußballschule. Vor vier Jahren habe es dagegen einen deutlichen Boom gegeben, erinnert er sich.

Der SV 07 schickt Jugendmannschaften aller Altersstufen ins Rennen. Trainiert wird im gesamten Sportpark auf den Rasen- und Kunstrasenplätzen. Beim FC Italia 1987 Nauheim, dem zweiten örtlichen Fußballverein, gibt es keine Jugendmannschaften.

Beim TSV 1905 Trebur sei derzeit ebenfalls alles ruhig, heißt es auf Nachfrage. Das führt der stellvertretende Jugendleiter Markus Löb allerdings auf die Jahreszeit so kurz vor den Sommerferien zurück. Da seien die Spielrunden abgeschlossen und die Saisonvorbereitungen noch nicht gestartet.

Die Auswirkungen bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vor acht Jahren seien allerdings wesentlich deutlicher gewesen, fügt er an. Damals habe der TSV bei den Jüngsten acht Spieler gehabt. Die Gruppe sei dann innerhalb weniger Tage auf 30 angewachsen.

Zulauf gebe es zudem nur bei den jüngeren im Bambini-Bereich. Da werde nach den Sommerferien wieder aktiv Werbung gemacht, sagt Löb. Unterstützung erhält der TSV dann auch vom Fußballverband. Im Rahmen einer Weltmeisterschaft würden da einige Projekte gestartet. Als Beispiel nennt er die „Kindergarten-Weltmeisterschaft“. „Das ist sehr hilfreich für uns“, lobt er.

Einzig beim Sportverein 1907 in Geinsheim wird über einen regen Zulauf berichtet. Was nach Aussage von Jugendleiter Manfred Heizenröder aber weniger mit der Weltmeisterschaft in Brasilien, sondern mehr mit der guten Jugendarbeit im Verein zu tun habe. Denn der Zulauf halte bereits seit rund einem halben Jahr an. Derzeit werden in den jüngsten Altersklassen mehr als 30 Kinder trainiert. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Kind im Training ist“, beschreibt er die für den Verein erfreuliche Situation. Das gelte aber nur für die Jüngsten, macht er deutlich. Denn Fußballer müssten früh anfangen. „Ein 15-Jähriger kommt nicht jetzt plötzlich zum Fußball spielen in den Verein, nur weil Weltmeisterschaft ist“, sagt Heizenröder. Da sei es für die Ausbildung auch fast schon zu spät.

In der Stadt oder dort, wo es einen Bundesliga-Verein gibt, könne die Situation vielleicht anders aussehen, vermutet der Jugendleiter. Euphorie herrsche trotzdem im gesamten Geinsheimer Verein. Das Endspiel am Sonntag wird gemeinsam auf der Carl-Bender-Sportanlage angesehen, vorher gibt es ab 18 Uhr ein Warm-up und die Möglichkeit zum Kicken.

Artikel in der „Main-Spitze“ vom 12.07.2014

 

Jahreshauptversammlung des SC Astheim im frischrenovierten Vereinsheim

 

22.03.2012 - ASTHEIM

(da). Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentierte der Astheimer Sport-Club (SCA) bei der Jahreshauptversammlung sein frisch renoviertes Vereinsheim als Schmuckstück. Seit Herbst 2011 hatten rührige Vereinsmitglieder um Vorsitzenden Michael Mundschenk an vielen Tagen neben ihrer beruflichen Arbeit in die Hände gespuckt, um das „Sport-Casino“ in Eigenhilfe mit neuem Glanz zu versehen. Dafür wurden rund 23 000 Euro investiert. Unter anderem wurden die Heizung teilweise erneuert, neue Fenster eingebaut und die Elektrik saniert, neue Fliesen verlegt und neues, modernes Mobiliar für den Gastraum angeschafft.

Während der gesamten Baumaßnahme lief der Betrieb in der Vereinsgaststätte weiter. Im großen Gastraum, so Mundschenk, bestehe jetzt Rauchverbot. Für Raucher steht der Nebenraum zur Verfügung.

Trotz der großen Investitionssumme sei der Verein jederzeit zahlungsfähig gewesen und habe seinen Verpflichtungen nachkommen können, hob Kassierer Werner Finger hervor. Ohne die Renovierungskosten hätte man sogar ein Plus erwirtschaftet. Weil die Kosten aber in Zukunft nicht weniger würden, brachte Finger eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ins Gespräch. In erster Linie wolle man aber neue Mitglieder durch attraktive Angebote werben, war zu hören. Dazu wird ein Flugblatt erarbeitet, das an alle Haushalte verteilt werden soll.

Wenn auch noch die neuen Lampen installiert und die letzten neuen Tische geliefert wurden, soll es eine Wiedereröffnungsfeier geben, kündigte Mundschenk an.

Mit Markus Pöltl bekomme man einen erfolgreichen neuen Fußballtrainer, der sich mit der Rekrutierung von Sponsoren gut auskenne. Auf den neuen Trainer setzt man auch die Hoffnung, in der nächsten Saison den Aufstieg zu schaffen. Käthe Breideband beklagte, dass die Turngruppe aus Altersgründen immer kleiner werde. Jugendleiter Fried Geisler berichtete, dass die A, C und D-Jugendlichen in Spielgemeinschaften mit Trebur oder Bauschheim ihrem Hobby nachgingen.

Derzeit gebe es keine E- und F-Jugend. Von den einst 23 in der Bambini-Mannschaft gestarteten Kickern seien nur fünf übrig geblieben. Deshalb habe man diese Mannschaft auch aus der laufenden Runde zurückziehen müssen.

Trauer um Karl Gött

Nachruf: Langjähriger Vorsitzender des SC Astheim ist im Alter von 99 Jahren gestorben

Karl Gött ist tot: Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des SC Astheim ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Karl Gött gehörte am 1. Juli 1948 zu den 21 Gründungsmitgliedern des SC. Vor knapp zwei Jahren, am 2. Juni 2009, hatten er und seine Ehefrau Katharina das seltene Jubiläum der Kronjuwelenhochzeit gefeiert: Der am 23. Juni 1912 geborene Gött und seine knapp ein Jahr jüngere Frau waren damals 75 Jahre verheiratet.
Ein Paar waren die zwei waschechten „Astemer“ damals aber schon seit über 80 Jahren: 1928 hatten sie sich für die Tanzstunde im Saal der Gaststätte „Wenzel“ angemeldet. Katharina Eiers und Karl Gött kannten sich aus der Schule, doch jetzt fanden sie nicht nur als Tanzpaar zusammen – sie verliebten sich. Sechs Jahre lang gingen sie miteinander, 1934 wurde schließlich geheiratet.

 

Im September 2008 weihte Ehrenvorsitzender Karl Gött mit Bambinispieler Patrick Schmitt den Kunstrasenplatz des SC Astheim ein. Die Fußballer feierten damals nicht nur die Einweihung des Platzes, sondern auch den 60. Geburtstag des Vereins. ArchivFoto: Dennis Möbus

 

Karl Gött, der nach seiner Schreinerlehre bei der Firma Kolb und Reitz in Trebur arbeitslos war, fand noch im selben Jahr eine Anstellung bei Opel in Rüsselsheim. Nach Krieg und Gefangenschaft kehrte er zu Opel zurück, wo er bis 1974 als Elektroschweißer arbeitete.
Das Ehepaar engagierte sich jahrzehntelang in vielen Astheimer Vereinen. Karl Gött war vor dem Krieg Fußballer beim freien Sportverein sowie Mitglied im freien Radfahrerverein und im Gesangverein „Bruderkette“ – alle wurden sie von den Nationalsozialisten verboten. Auch deshalb half er beim Aufbau des Sportclubs Astheim (SCA), dem er von 1953 bis 1969 vorstand. 1973 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Seit 1956 war er Mitglied der Astheimer SPD, von 1960 bis 1972 saß er in der Gemeindevertretung. Gött war zudem Sänger bei den „Sorgenbrechern“ und bei „Germania Bruderkette“. Bis zu seinem Tod war er Mitglied diverser Vereine wie der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Obst- und Gartenbauverein.
Obst- und Gemüsegartenpflege gehörten generell zu den Hobbys des Ehepaares. In den zurückliegenden Jahren ließen sie es etwas ruhiger angehen. „Wir gehen immer noch gerne spazieren“, berichtete Karl Gött im Mai 2009 vor der Kronjuwelenhochzeit. Mit seiner Frau verbrachte er gerne viel Zeit auf der Bank im Hof bei Tochter Anni Weyrauch, wo das Paar auch wohnte.
Karl und Katharina Gött hatten drei Töchter, vier Enkel und sieben Urenkel. In der Waldstraße lebten die Götts generationenübergreifend als Großfamilie zusammen. Bis zuletzt sei er fit gewesen, sagen Freunde. Und: „Er war ein echtes Unikat.“
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung beginnt am morgigen Dienstag (19.) um 14 Uhr auf dem Astheimer Friedhof.

Artikel in "Echo Online" am 18. Juli 2011