Sportler gesucht

Wenn Sie als Sportlehrer (m/w), Übungsleiter (m/w) oder Trainer (m/w) bei einem Verein ein Sportangebot realisieren möchten, vielleicht auch nur in einer Hobbyfußballmannschaft Fußball spielen wollen, eine Darts Gruppe gründen oder Boule-Spieler sind und mit anderen Gleichgesinnten dieser Sportart nachgehen wollen, dann sind Sie beim SC Astheim genau richtig!

Der Sportclub Astheim kann für viele Alters- und Interessengruppen (m/w) das passende Sportangebot bieten.

Da wir derzeit nur Fußball (1. und 2. Mannschaft – Kreisliga – in einer Spielgemeinschaft) und Turnen/Gymnastik (für Erwachsene) in unserem Angebot haben, wollen wir unser Sportangebot gerne wieder erweitern und suchen dafür engagierte und motivierte Trainer, Übungsleiter und Betreuer, sowie alle Leute, die sich gerne sportlich betätigen und ihren Sport bei uns betreiben möchten.

 

Ob Gesundheits-, Tanz- oder Ball-Sport, bei uns ist vieles möglich:

✔ Fußball (Aktive und Jugend)

✔ Turnen, Gymnastik

✔ Fitnesskurse, Gesundheitskurse und Kindersport

✔ Zumba®

✔ Boule

✔ Darts

✔ Judo, Tai Chi, Karate oder ähnl.

✔ Stepptanz, Dance-Aerobic, Jazz-Dance

 

Mit welchem Sportangebot können wir Sie begeistern bei uns im Verein mitzuwirken?


Für Ihre Anfragen
(schriftlich oder auch gerne telefonisch) haben wir immer ein offenes Ohr!

Kontakt: info@sc-astheim.de

oder: Michael Mundschenk (1. Vorsitzender), Mail: m.mundschenk@sc-astheim.de

Telefon: 06147 – 3765 Mobil: 0176 23846799

 

 

… unten haben Sie eine weitere Möglichkeit uns Ihre Anfrage zukommen zu lassen.

 

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Im hohen Alter immer noch fit

Mit 84 Jahren noch Übungsleiterin beim SC Astheim

Käthe Breideband (84) leitet seit 40 Jahren Gymnastikgruppen beim SC Astheim / Nun soll Schluss sein

Von Charlotte Martin

TREBUR. Käthe Breideband ist 84 Jahre alt und leitet noch immer Gymnastikkurse beim Sportclub Astheim (SCA) an – und das schon seit 40 Jahren. Der Spaß, den sie hat, ermutigt andere ältere Damen, mitzumachen. „Wir kennen uns teils Jahrzehnte“, sagt Breideband. Mit Dehn- und Streckübungen geht es auch an diesem Morgen in der Halle der Astheimer Grundschule los. „Mein Motto lautet: Bewegung heißt Leben. Ohne Bewegung kein Leben. Endet die Bewegung, endet das Leben“, so Breideband. Bisweilen sporne sie Teilnehmerinnen mit diesen Worten an, weiterzumachen, sollte es mal schweißtreibend werden. „Früher habe ich mehr korrigiert, jetzt finde ich es schon gut, wenn ältere Frauen dabei bleiben. Wer Schmerzen hat, neigt ja dazu, die Krankheit zu pflegen statt sich zu bewegen“, meint sie. Ihre Gymnastikkurse seien eigentlich auch für Männer gedacht gewesen: „Männer tun sich damit schwerer – wer weiß, warum. Vor gut zehn Jahren waren ein paar dabei und die gemischte Gruppe hatte viel Spaß, aber dann blieb einer nach dem anderen wieder weg“, sagt Breideband. Oft sage sie zu den Frauen: „Bring doch deinen Mann mit“ oder: „Bring deinen Nachbarn mit“, aber die Antwort laute stets: „Ei, der will doch nicht.“ Als Übungsleiterin kam Breideband im Jahr 1980 zum SC Astheim, es habe sie der damalige, mittlerweile verstorbene Vereinsvorsitzende Norbert Hämel angesprochen, ob sie nicht in der Gymnastikabteilung Kurse anleiten wolle. Spezielle Qualifizierungen kamen hinzu, sodass der SCA um 2001 gar das Siegel „Sport pro Gesundheit“ verliehen bekam.
Geboren in Hanau, kam Breideband als Mädchen mit den Eltern, die bei Opel arbeiteten, nach Rüsselsheim. „Ich ging noch brav an Muttis Hand, da war ich schon beim Kinderturnen. Ich war ein lebhaftes Kind. Wenn es regnete und ich nicht raus durfte, war ich traurig.“ 25 Jahre habe sie als Teilnehmerin Sport in der Turngemeinde Rüsselsheim gemacht, es folgten Lehrgänge und Übungsleiterlizenzen. Auch bei der TuS Rüsselsheim und in kleinem Rahmen der Wicherngemeinde habe sie Kurse geleitet. „In Rüsselsheim habe ich 1959 geheiratet, meinen Mann hatte ich beim Sport kennengelernt – er spielte Handball“, erzählt sie. Zwei Kinder hatte das Paar, das bald in ein Häuschen nach Astheim umzog, wo Breidebands Engagement beim SCA begann. Breideband sagt, sie könne sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. Privat trainiere sie mehrmals wöchentlich seit 1995 in einem Sportstudio und im Sommer sei sie jeden Morgen im Treburer Freibad: „Ich schwimme konzentriert eine halbe Stunde. Der Körper hat im Wa sser nur ein Siebtel des Gewichts, alle Bewegungen sind leicht – das tut so gut.“

Doch als Übungsleiterin beim SCA soll Ende Dezember Schluss sein. Warum? „Eine Frau aus meinem Kurs sagte: Käthe, mit 44 Jahren hast du bei uns angefangen – das sind jetzt 40 Jahre. Ich hatte das nie nachgerechnet. Aber ich finde: 40 Jahre sind genug“, sagt Breideband. Klar ist jedoch: Sie selbst wird in Bewegung bleiben.

Groß-Gerauer Echo, 4.11.2021 - Von Charlotte Martin

 

 

Trebur-Astheim spielt 1:1 beim bisherigen A-Liga-Primus Bauschheim +++ SKG-Coach Schmenger: „Bitter für uns“

BAUSCHHEIM. Eine interessante und unterhaltsame A-Liga-Partie erlebten rund 100 Zuschauer zwischen dem bisherigen Spitzenreiter SKG Bauschheim und der bis dato fünftplatzierten SG Trebur-Astheim. Das Resultat 1:1 (1:0) war leistungsgerecht, wobei beide Mannschaften die Chance auf drei Punkte hatten.

Sowohl die SKG als auch die SG versuchten von Beginn an, ein munteres Spiel aufzuziehen, und beide Teams hatten ihre Chancen. Nach sieben Minuten rettete der Pfosten bei einem strammen Schuss der Gastgeber Trebur-Astheim vor dem Rückstand. Bauschheim hatte mehr vom Spiel, während die Gäste ihr Glück über schnelle Vorstöße versuchten. In der 22. Minute war es dann Benjamin Hidic, der zur nicht unverdienten Bauschheimer Führung traf. Aber auch in der Folgezeit kämpften beide Teams mit offenem Visier und es hätte sowohl 1:1 als auch 2:0 zur Pause stehen können, denn auf beiden Seiten rettete das Aluminium. So blieb es beim 1:0.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste aus Trebur-Astheim zunächst mehr vom Spiel. Flüssiger konnten sie aufbauen und immer wieder in den Strafraum der Gastgeber vordringen, doch zum Abschluss kamen sie aufgrund der dicht gestaffelten SKG-Abwehr kaum. In der 50. Minute hatte Adrian Muders wohl die beste Chance, als er frei vor Torwart Alexander Moelbert unter einer Flanke durchflog und somit den Ausgleich verpasste.

Mitte der zweiten Halbzeit fanden die Bauschheimer wieder besser in die Partie und hatten Chancen durch Benjamin Hidic und Marvin Austen, die jedoch nichts einbrachten. Auf der Gegenseite rettete Florian Ziegler mit der Fußspitze gegen den einschussbereiten Philipp Traupel. Ab der 80. Minute drängte dann die Spielgemeinschaft verstärkt auf den Ausgleich. „Nur noch fünf Minuten, jetzt gut aufpassen und keinen einfangen!“, rief SKG-Trainer Jörg Schmenger über den Platz, doch motivierte dies den Gegner noch mehr. Luis Bronner war es in der 87. Minute, der eine Verwirrung im Strafraum ausnutzte und zum umjubelten Ausgleich einschob. Zwar hatte Benjamin Hidic kurz vor dem Schlusspfiff noch einmal den Siegtreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss war zu schwach und Torwart Timo Schmidt konnte parieren.

Bauschheims Trainer Jörg Schmenger wirkte nicht glücklich mit dem Unentschieden, musste aber die Leistung und die Moral des Gegners anerkennen. „Es war bitter für uns, so spät den Ausgleich zu bekommen – und das mit dem ersten richtigen Schuss aufs Tor. Wir waren einmal unaufmerksam und da war der Ball drin. Eigentlich haben wir eines unserer besten Spiele gemacht und das gegen einen so starken Gegner.“

Glücklicher wirkte sein Gegenüber. „Vom Einsatz und der Moral her hat alles gepasst. Nach dem Gegentreffer haben wir die Linie verloren, in der zweiten Halbzeit waren wir besser. Zum Glück wurde unser Einsatz belohnt und wir haben uns verdient den Punkt mitgenommen. Spielerisch war es zwar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, insgesamt bin ich aber zufrieden“, sagte Trebur-Astheims Trainer Dennis Verzay.

Bauschheim: Moelbert – Jung, Noll (30. Diehl), Ziegler, Jaksch (46. Strunk), Hidic, Austen (87. Gerbig), Noll, Wohlfahrt, Krallinger, Ophoff

Trebur-Astheim: Schmidt – Hauf, Albakri, Bronner, Lukas, Auth, Muders (55. Richter, 80. Verzay), Traupel, Anik (46. Feth), Nies, Behnke

Tore: 1:0 Hidic (22.), 1:1 Bronner (87.).

Schiedsrichter: Jürgen Ehrhardt (Walsdorf). Zuschauer: 100.

fupa.net 17.10.2021, Marc Schüler

 

 

Trotz Corona keine Spur von Stillstand

FNP (Frankfurter Neue Presse) 15.08.2021 - Johanna Thaben

Sportclub Astheim hat viele Pläne für die Zukunft - Angebot ausbauen

Ein erweitertes Sportangebot, neue Trainer und mehr Nachwuchsförderung: Der Sportclub Astheim (SCA) hat große Pläne für die Zukunft. Einen Großteil davon hätte er wahrscheinlich schon längst umgesetzt, wäre die Pandemie nicht dazwischengekommen. "Durch Corona ist alles ins Stocken geraten", bedauert Vereinsvorsitzender Michael Mundschenk. Aber nicht nur das. Die Pandemie habe beim SCA auch zu einem Mitgliederschwund geführt.

Finanziell habe das den Verein glücklicherweise nicht in Schieflage gebracht, resümiert Mundschenk bei der Jahreshauptversammlung im Biergarten des Sport-Casinos Astheim. "Der Verein ist gesund und hat kein Minus gemacht", berichtet er erleichtert. Sogar einige Neuzugänge habe es gegeben.

Jugendabteilung wieder aufbauen

Wenngleich die Jahresberichte kürzer als gewohnt ausfielen, zeigen sie doch eines: untätig war der SCA in den zurückliegenden zwölf Monaten nicht. So habe man beispielsweise die Schließzeit des Sport-Casinos genutzt, um die Kabinen auf Vordermann zu bringen. Die wurden neu gefliest und die Sitzbänke ausgetauscht. Den Boden im Biergarten habe man ebenfalls erneuert.

Auf sportlicher Ebene sei 2020 trotz Einschränkungen ebenfalls kein Jahr des Stillstands gewesen. Dennis Verzay und Wolfgang Görlich haben das Training der ersten beiden Mannschaften übernommen. Nachholbedarf gebe es jedoch im Bereich der Nachwuchskicker. "Wir wollen wieder eine Jugendabteilung aufbauen, aber das ist nicht so einfach. Dafür brauchen wir jemand, der uns hilft." Derzeit trainieren die Jugendspieler beim TSV Trebur. Mit dem habe man 2019 eine Spielgemeinschaft gegründet, um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können.

Der Fußball ist aber nur das eine Standbein des Vereins. Ebenfalls zum Repertoire des SCA gehört die Gymnastikgruppe. Die bestehe überwiegend aus Frauen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren und werde schon seit vielen Jahren von Käthe Breideband geleitet. Einmal in der Woche treffen sich die Damen, um bei Sport und Spiel ihre Gesundheit zu erhalten. Doch auch in diesem Bereich stehen Änderungen bevor, wie Mundschenk berichtet. "Unsere Gymnastikleiterin ist 85 und will 2022 aufhören", verkündet er. Der Fortbestand der Abteilung sei aber gesichert, da künftig ein Mitglied aus der Gruppe die Leitung übernehmen werde.

Step-Aerobic neu im Programm

Wenn alles klappt, wird es beim SCA demnächst ein weiteres Sportangebot geben. Dann soll Step-Aerobic mit ins Programm aufgenommen werden. "Ich habe gehört, das soll fürchterlich anstrengend sein", berichtet Mundschenk mit einem Schmunzeln. Die Nachfrage sei von der früheren Tanzgruppe gekommen, die sich aufgelöst hatte. Das neue Angebot steht und fällt aber mit Corona. Denn der Verein hatte bereits einen Trainer in Aussicht, bevor die Pandemie alle weiteren Planungen auf Eis gelegt hatte. "Jetzt wollen wir das wieder angehen", ist Mundschenk optimistisch. Und vielleicht klappt die Umsetzung ja noch vor dem Jubiläumsfest zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Das steht 2023 an und soll groß gefeiert werden. Denn vorerst werde es zunächst keine Veranstaltungen geben.

 

 

Lorenz verpasst Siegtor für SG

Trebur/Astheim hat beim 0:0 in Königstädten etwas mehr vom Spiel +++ Beide Trainer zufrieden
KÖNIGSTÄDTEN. Ging man nach den jüngsten Spielen der beiden A-Ligisten SV Alemannia Königstädten und SG Trebur/Astheim, konnte man auf viele Tore hoffen. Doch jeder, der mit dem Gedanken eines Spektakels auf den Königstädter Sportplatz kam, wurde am Sonntag enttäuscht: Zwar zeigten beide Mannschaften eine ansprechende Leistung, am Ende hieß es aber 0:0.
Mit 24 Toren aus fünf Spielen stellen die Königstädter die gefährlichste Offensive der Kreisliga A. Zwar verzerrt das 15:0 gegen Türk Gücü Rüsselsheim II das Bild. Dennoch ist Alemannia-Trainer Ned Kostro glücklich mit seiner Offensive: „Wir spielen sehr modern und schalten schnell um, so versuchen wir, uns schnell Chancen zu verschaffen. Darauf muss sich jede Mannschaft einstellen.“
Beim Aufeinandertreffen am Sonntag sahen die rund 120 Zuschauer ein sehr kampfbetontes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Dabei hatten die Gastgeber vor allem im ersten Durchgang mehr von der Partie, doch wollte der Ball einfach nicht ins Netz der Gäste, die defensiv geschickt agierten und die Räume eng machten. Chancen gab es auch vor dem Tor der Gastgeber, die jedoch Torwart Steven Schmidt vereitelte.
Im zweiten Durchgang hatten die Gäste der SG Trebur-Astheim mehr von der Partie. Der Mannschaft von Trainer Dennis Verzay gelang es immer wieder, durch Pressing den Ball schnell zu erobern und dem Gegner die Laufwege zuzustellen. Entsprechend gering war die Chancenausbeute der Königstädter, meist war am Strafraum mit den Angriffsbemühungen der Alemannia Schluss.
Immer hitziger wurde das Geschehen auf dem Platz, eine gewisse Härte wurde auch durch die ständigen Zwischenrufe von Außen hineingetragen, weshalb Schiedsrichter Norbert Hartmann beide Trainer in der 75. Minute ermahnte. Kurz vor dem Ende hatte Trebur die größte Chance auf den Siegtreffer, als Philipp Lorenz alleine in den Strafraum kreuzte, dann aber den Schuss gegen die Laufrichtung über den Kasten setzte. Ein Ball zu dem allein aufs Tor laufenden Vincenzo Hauf entpuppte sich als zu lang. Auf der Gegenseite wurde Can Guerbuez noch in letzter Sekunde per Grätsche gestoppt, ein Alleingang sorgte schon für einen verfrühten Torjubel, doch strich der Ball knapp am Pfosten vorbei. So blieb am Ende ein torloses Remis und für die Gastgeber der Trost, weiterhin ungeschlagen in dieser Saison zu bleiben.
SVA-Trainer Ned Kostro war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden „Manchmal ist so ein Unentschieden mehr Wert als drei Punkte. Trebur war ein starker Gegner, aber sie dachten, dass sie gegen meine junge Mannschaft mit Härte gewinnen können, während sie selbst bei kleinen Berührungen schon aufschrien. In der letzten Minute haben wir fast ein Tor kassiert, daher geht das Unentschieden in Ordnung. Meine junge Mannschaft hat gut gekämpft.“
Einverstanden mit dem „gerechten Ergebnis“war auch Treburs Trainer Dennis Verzay. „Königstädten war der erwartet schwere Gegner, hier werden noch andere Mannschaften verlieren. Wir haben gut dagegengehalten. Aber wir konnten unsere spielerischen Anlagen schlecht ausspielen.“

Alemannia Königstädten: Schmidt – Klug, Symmank, Doerries, Grewatsch, Akmandzic, Kiren, Weller, Guerbuez, Götz, Öner

SG Trebur-Astheim: Pommer – Hauf, Ljaschenko, Bronner, Albakri, Lukas, Traupel, Auth, Erguel, Anik, Behnke.

Schiedsrichter: Norbert Hartmann. Zuschauer: 120

 

fupa.net 20.9.2021, Marc Schüler

 

Treburs Trainer Dennis Verzay über den entscheidenden Elfmeter in Raunheim +++ Raunheimer seien "selbst Schuld an dem Quatsch"

Raunheim/Trebur. Für Gesprächsstoff sorgte am Sonntag in der A-Liga der 1:0-Siegtreffer der SG Trebur-Astheim im Topspiel beim SV 07 Raunheim. Ein Raunheimer hatte in der Annahme, das Spiel sei unterbrochen, weil ein Mitspieler verletzt auf dem Boden lag, in der 87. Minute im Strafraum den Ball in die Hand genommen. SG-Trainer Dennis Verzay wollte, dass der fällige Elfmeter absichtlich verschossen wird. Doch Serdar Anik verwandelte und schoss die Gäste an die Tabellenspitze. Im Interview erklärt Verzay die spielentscheidende Situation und seinen spontanen Gedanken: „Eigentlich müssten wir verschießen.“

Herr Verzay, wie haben Sie die 87. Minute in Raunheim erlebt?

Zunächst tat mir der Raunheimer leid, der den Ball in die Hand nahm, weil seine Mitspieler und die Zuschauer entsprechend böse reagiert haben. Der sah seinen verletzten Mitspieler und wusste wahrscheinlich gar nicht, was er machen soll. Solange der Schiri nicht pfeift, läuft das Spiel weiter, es war also ein klarer Elfmeter. Ich war dann dafür, dass wir den Elfer verschießen oder dem Torwart in die Hand spielen – rein aus Fair-Play-Gründen. Aber ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen, denn es war sehr tumultig.

Was heißt das?

Der eigentliche Elfmeterschütze, Lukas Behnke, wollte nicht schießen, dafür hat sich Serdar Anik den Ball genommen. Das haben die unter sich ausgemacht, was okay ist. Es ist ganz blöd gelaufen – ein Kommunikationsproblem.

Aber Sie wollten mit so einem Tor nicht gewinnen?

Ja, als Sportler will man anders gewinnen, sodass überhaupt nicht dran zu rütteln ist. Wir wollten unbedingt Tabellenführer werden und haben das Spiel 80 Minuten kontrolliert, der Sieg war also verdient. Aber aus so einer unglücklichen Situation heraus ist das moralisch eine komische Sache.

Wie waren die Reaktionen des Gegners?

Den Sportlichen Leiter Oualid Mokhtari kenne ich länger, er hat mir persönlich gesagt, dass er das gut fand von mir. Ich habe ihm gesagt: Ihr seid selbst schuld an dem Quatsch. Der gute Schiedsrichter hatte keinen Grund abzupfeifen, denn der Raunheimer ist umgeknickt, da war kein Foul vorher. Und er hatte keine andere Wahl als Elfmeter zu pfeifen.

Ist Fair Play generell ein hoher Wert für Sie?

Ja. Ich war schon als Spieler immer fair, habe mich nach Fouls entschuldigt oder auch mal eine Entscheidung für Ecke oder Abstoß korrigiert. Das gehört dazu und das haben wir viel zu wenig im Amateursport. Speziell im Raum Groß-Gerau erlebe ich ganz viele unschöne Dinge.

Was?

Da wird verbal von Mannschaften und Funktionären auf den Schiedsrichter ausgeübt, und viele haben nicht den Mut, sich dagegen zu stellen, sondern lassen sich einschüchtern. Ich sage meinen Spielern: Wir müssen hart sein im Zweikampf, aber es gibt auch Grenzen. Die werden im Amateursport oft überschritten. Weniger bei Fouls als vielmehr bei der verbalen Kommunikation. Fair Play sind für mich kleine Gesten. Klar will ich gewinnen, aber nicht um jeden Preis. Wir haben auch eine Vorbildfunktion gerade für die Jüngeren in der Mannschaft und die, die draußen zuschauen.

Wäre es der letzte Spieltag gewesen und Sie hätten noch einen Sieg zur Meisterschaft benötigt, wären Sie auch dafür gewesen, den Elfmeter absichtlich zu verschießen?

Nein, da bin ich ehrlich. Für einen Aufstieg muss alles passen, meine Mannschaft muss ein Jahr lang in jedem Spiel ans Limit gehen, um oben ein Wörtchen mitreden zu können. Wenn man das ein Jahr gemacht und es verdient hätte, Meister zu werden, hätte ich gesagt: Macht das Ding rein!

Das Interview führte Heiko Weissinger.


Zur Person

Dennis Verzay (42) hat das Fußballspielen bei der TSG 51 Frankfurt und ab der E-Jugend bei Eintracht Frankfurt gelernt, wo er als Aktiver für das Amateurteam spielte- Danach war er von der Regionalliga bis zur B-Liga aktiv, unter anderem bei Spvgg. Bad Homburg, FSV Steinbach, Spfr. Seligenstadt, Teutonia Hausen, VfR Groß-Gerau und SV 07 Geinsheim. Als Coach betreute der in Darmstadt wohnende Vertriebskaufmann vor der SG Trebur-Astheim die Gruppen- und Kreisoberligisten FSV Steinbach, TSG Neu-Isenburg, Susgo Offenthal und den VfR Groß-Gerau.

www.fupa.net 17.09.2021

 

Baum vor Sport-Casino wurde gefällt.

Ende Februar 2021 konnte endlich der Baum vor unserem Vereinsheim gefällt werden – die Genehmigung dafür gab es vom NABU Trebur schon seit 2019. Nötig geworden war die Maßnahme, weil durch die Wurzeln des Baumes der Boden vor dem Vereinsheim, besonders der des Sport Casino-Biergartens, so uneben geworden war, dass hier nicht nur gefährliche Stolperstellen entstanden waren, sondern auch das aufstellen der Tische und Stühle im Biergarten teilweise zu einem Geduldsspiel wurde und mancher Gast den Aufenthalt eher als unangenehm empfand.

                 

Renovierung von Dusche, Mannschaftskabinen, Flur

November/Dezember 2019 bis Januar 2020 (Abschluss der Arbeiten)

Obwohl die Renovierungsarbeiten von Dusche, Mannschaftskabinen und Flur viele Arbeiten von Vereinsmitgliedern durchgeführt wurden, sind dem Verein Kosten in Höhe von 3700 Euro für Farbe, Fliesen usw. entstanden. Der Boden, dessen alte Fliesen vorher von ein paar Vorstandsmitgliedern entfernt wurden, wurde durch die Fa. Leutheuser neu gefliest, Wände und Sitzbänke wurden durch den Vorstand in den Vereinsfarben neu angelegt.

Im Juli 2019 hatten viele Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Michael Mundschenk an vielen Tagen neben ihrer beruflichen Arbeit in die Hände gespuckt und mit der Renovierung der Mannschaftskabinen, Dusche und Flur begonnen. Der Boden wurde durch die Fa. Leutheuser neu gefließt, Wände und Sitzbänke wurden durch den Vorstand, in den Vereinsfarben, neu angelegt. Insgesamt sind dem Verein Kosten in Höhe von 3700 Euro für Farben, Fliesen usw. entstanden. Abschluss der Arbeiten war im Januar 2020.

                                    

                                 

                                                                                            

 

 

 

Vorbereitungsspiele und Licher Kreispokal
1. Mannschaft
Sonntag, 11.07.2021 - 16:00 Uhr – Kreisfreundschaftsspiel in Trebur
SG Trebur-Astheim – SV Büttelborn I (GL)
Samstag, 17.07.2021 - 17:00 Uhr – Kreisfreundschaftsspiel in Trebur
SG Trebur-Astheim – SV Kostheim (KOL)  Abs.
Sonntag, 18.07.2021 - 16:00 Uhr – Freundschaftsspiel in Wi.-Erbenheim
SV Erbenheim (KOL) - SG Trebur-Astheim
Sonntag, 25.07.2021 - 15:00 Uhr – Freundschaftsspiel in Trebur
SG Trebur-Astheim – DJK Flörsheim (KLA)  6 : 1
Donnerstag, 29.07.2021 - 19:30 Uhr – Kreisfreundschaftsspiel in Worfelden
TSG Worfelden (KLB) - SG Trebur-Astheim  3 : 1
Sonntag, 01.08.2021 - 17:00 Uhr – Kreisfreundschaftsspiel in Dornheim
SG Dornheim (KOL) - SG Trebur-Astheim  4 : 2
Sonntag, 08.08.2021 - 18:00 Uhr – Kreispokal
FC Germ. Leeheim - SG Trebur-Astheim
Mittwoch, 11.08.2021 - 19:30 Uhr – Kreisfreundschaftsspiel in GG
VfR Groß-Gerau - SG Trebur-Astheim
Sonntag, 15.08.2021 - 16:00 Uhr – Freundschaftsspiel in Schneppenh.
FSV Schneppenhausen (KOL) - SG Trebur-Astheim
Vorbereitungsspiele 2. Mannschaft
Sonntag, 11.07.2021 - 12:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Astheim
SG Trebur/Astheim II – MTV 1817 Mainz II  0 : 4
Dienstag, 13.07.2021 - 19:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Trebur
SG Trebur/Astheim II – MTV 1817 Mainz I  0 : 2
Samstag, 17.07.2021 - 17:00 Uhr, Freundschaftsspiel in Astheim
SG Trebur/Astheim II – SV Ruppertshain II  Abs.
Freitag, 23.07.2021 - 19:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Astheim
SG Trebur/Astheim II – SV Bischofsheim I  2 : 4
Freitagtag, 30.07.2021 - 19:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Astheim
SG Trebur/Astheim II – SV Bischofsheim II  4 : 0
Sonntag, 01.08.2021 - 12:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Trebur
SG Trebur/Astheim II – SV Lorsch II  4 : 3
Sonntag, 05.08.2021 - 19:30 Uhr, Freundschaftsspiel in Astheim
SG Trebur/Astheim II – FVgg Mombach 03 I

Corona setzt dem hessischen Fußball zu

Bald geht es wieder los mit Fußball. Die sinkende Inzidenz in den Kreisen sorgt für Vorfreude, doch die Corona-Pandemie hat auch beim Volkssport ihre Spuren hinterlassen.

13.06.2021 www.fupa.net

Lockdown sorgt für sinkende Mitgliederzahlen +++ Vor allem der Nachwuchs geht immer mehr verloren

Die Corona-Pandemie hat im Amateurfußball zu einem Rückgang von Mitgliederzahlen, Vereinen und Mannschaften im Spielbetrieb geführt. Das zeigt die jüngste Mitgliederstatistik des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Die Zahl der Vereinsmitglieder in den 21 Landesverbänden unter dem Dach des DFB liegt nach den neuesten Erhebungen bei 7,06 Millionen. Nach den stetigen Steigerungen in den vergangenen Jahren bis hin zu einem Rekord von 7,17 Millionen Personen im Jahr 2020 ist das der tiefste Stand seit 2017.

Aktiv waren 1,81 Millionen Spieler ab Sommer 2020 am Ball. Der Rückgang bei den aktiven Spielern lag im Vergleich zur Vorsaison bei rund zehn Prozent. Von November 2020 an war Amateurfußball im zweiten Lockdown sieben Monate lang untersagt. Vor diesem Hintergrund wurden in der Saison 2020/21 lediglich 131 000 Erstregistrierungen verzeichnet, im Jahr zuvor waren es noch 185 000 gewesen.

Ähnlich lesen sich die Statistiken in Hessen. Hier waren in der Saison 2020/21 insgesamt 2088 Vereine eingetragen, im Jahr zuvor waren es noch 2107 – ein Minus von 0,9 Prozent. Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der Vereinsmitglieder. Waren 2019/20 in Hessen noch 541 759 Mitglieder in den Fußballvereinen angemeldet, waren es 2020/21 nur noch 532 924 (-1,63 Prozent). Der negative Trend bei für den Spielbetrieb gemeldeten Mannschaften setzte sich – auch wegen der Corona-Pandemie – ebenfalls weiter fort. Erstmals sank die Anzahl in der Saison 2020/21 unter 10 000 (von 10 187 in der Saison 2019/20 auf 9912 für 2020/21 (-2,7 Prozent).

Dramatisch zeigen sich die Folgen des monatelangen Lockdowns vor allem an der Zahl der aktiven Spielerinnen und Spieler. Hier verlor der Hessische Fußball-Verband (HFV) in der abgelaufenen Spielzeit fast zehn Prozent seiner Sportlerinnen und Sportler. Vor der Corona-Pandemie waren in der Saison 2018/19 noch 168 475 Kicker am Ball. 2019/20 waren es nur noch 154 274 (-8,43 Prozent), 2020/21 traten gar nur noch 139 723 gegen den Ball – ein weiterer Rückgang um 9,34 Prozent. Dieser zeigt sich vor allem im Juniorenbereich, wo der HFV in den vergangenen zwei Jahren über 13 000 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren verloren hat. Zwar waren die Zahlen bereits vorher rückläufig, allerdings fiel der Rückgang deutlich geringer aus als während der Corona-Pandemie.

Auch bei den Juniorinnen ist die Entwicklung bedenklich. Seit der Saison 2016/17 hat der hessische Fußball gut ein Fünftel seines weiblichen Nachwuchses eingebüßt. Spielten 2016/17 noch 5150 Mädchen und junge Frauen Fußball, ist die Zahl inzwischen auf 4078 gesunken.

Noch stärker zeigen sich die Folgen der Pandemie bei der Zahl der Erstregistrierungen. Durch das anhaltende Sportverbot im Amateurbereich konnten die Vereine in Hessen deutlich weniger Zulauf verzeichnen. Betrug die Zahl der Erstregistrierungen in der Saison 2017/18 noch 19 762, fiel sie ein Jahr später auf 18 138 (-8,2 Prozent). Im ersten Corona-Jahr 2019/20 brach die Zahl der neuen Fußballerinnen und Fußballer auf 13 832 (-23,7 Prozent) und zuletzt sogar auf nur noch 8541 (-38,3 Prozent) ein.

Wenig überraschend liest sich auch die Statistik der durchgeführten Spiele. Hier lag die Zahl in Hessen vor den beiden coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 bei 94 967. In der vergangenen Saison wurden mit 22 663 Partien nicht einmal ein Viertel der Meisterschaftsspiele absolviert.

 

Liebe Gäste des Sport-Casino,

seit kurzem haben wir den Gastraum Sport Casinos und unseren Biergarten wieder für Sie geöffnet. Aufgrund der immer noch aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus ist dies jedoch nur mit Einschränkungen, bzw. unter den folgenden Auflagen möglich:

Drinnen:

1. Weil das Platzangebot im Gastraum (Innen) durch die Abstandsregelungen nur begrenzt ist, empfehlen wir eine vorherige Reservierung der Plätze (am besten per Telefon – 06147-1331).

2. Es gelten die gleichen Auflagen wie schon im letzten Jahr (Abstands- und Hygieneregeln, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten hinterlassen), hinzugekommen ist, dass nur mit aktuellem Test, Impfung oder überstandener Infektion ein Einlass möglich ist.

Draußen:

Für den Außenbereich (den Biergarten) gelten die gleichen Abstands- und Hygieneregeln wie für den Gastraum, auch eine Sitzplatzpflicht ist verbindlich und die Kontaktdaten müssen hinterlassen werden. Ein aktueller Test wird zwar empfohlen, ist aber nicht Bedingung.

Trotz dieser Einschränkungen sind wir natürlich überaus froh, wenn wir Sie als Gäste wieder bei uns begrüßen dürfen, möchten aber darum bitten, dass jeder Gast diese Regeln einhält, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen und unser Team (und den Verein) vor Unannehmlichkeiten zu bewahren.

Ihr Sport-Casino Team + SCA Vorstand

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit seinen Regional- und Landesverbänden eine gemeinsame bundesweite Petition und Kampagne für den Amateur- und Breitensport mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gestartet. Unter der Überschrift „Draußen muss drin sein“ fordert die Initiative die schnellstmögliche Wiederzulassung des organisierten Sportbetriebs unter freiem Himmel, zunächst im Training, anschließend im Wettkampfbetrieb.

Auszüge aus dem Text bei Fußball.de:

Amateursport steht nahezu still

Dr. Rainer Koch, zuständiger DFB-Vizepräsident für die Amateure, sagt: "Wir alle wissen um die aktuell schwierige Lage in den Führungsgremien beim DFB. Das Bild ist von Zerrissenheit geprägt. Das entbindet uns aber nicht davon, die Dinge anzupacken, die gerade jetzt von extremer Bedeutung für den Amateurfußball in unserem Land sind. Ganz im Gegenteil: Wir müssen unserer Verantwortung dringend gerecht werden. 7,1 Millionen Mitglieder allein im Fußball fordern zurecht, dass ihre bedrohliche Lage stärker als bisher wahrgenommen wird. Gemeinsam mit unseren Vereinen, den Frauen und Männern, Jungen und Mädchen sprechen wir mit dieser bundesweiten Petition die Sprache, die jeder versteht. Wir wollen in der Sache weiterkommen und fordern den großen, längst überfälligen Befreiungsschlag für den Amateursport: Macht endlich unsere Plätze wieder auf!"

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagt: " Draußen muss drin sein steht für alles, was wir momentan anstreben. Wir kämpfen für den dringend benötigten Neuanfang für Sportdeutschland. Wir brauchen die Rückkehr zum geregelten Sportbetrieb für alle Mitglieder und alle Sportarten. Die Vereine und Verbände, aber auch Gesundheit und Sozialleben in großen Teilen unserer Bevölkerung sind darauf angewiesen, dass sich endlich wieder etwas bewegt. Wir begrüßen die Initiative des DFB, appellieren an unsere Mitgliedsverbände, sich der Kampagne anzuschließen, und an alle Mitglieder, die Petition zu unterstützen."

Seit mehr als einem halben Jahr steht der Amateursport in Deutschland nahezu still. Spiele und Wettkämpfe sind untersagt, der Trainingsbetrieb ist allenfalls unter sehr starken Einschränkungen, zum Teil gar nicht möglich. Allein im Fußball sind knapp 140.000 Mannschaften seit Oktober 2020 weitgehend zur Bewegungslosigkeit verurteilt - obwohl alle bisherigen Erkenntnisse in der Pandemie aufzeigen, dass auf dem Spielfeld nur ein äußerst geringes Ansteckungsrisiko besteht. Obwohl seit Monaten immer mehr Expert*innen aus Medizin und Wissenschaft, unter anderem aus Aerosolforschung, Epidemiologie und Sportwissenschaft,  vor den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Gefahren warnen, die mit dem aktuellen Verbot des organisierten Sporttreibens einhergehen. Obwohl vor allem für Kinder und Jugendliche negative Langzeitfolgen befürchtet werden. Obwohl die im vergangenen Jahr angewendeten Hygienekonzepte gerade im Fußball gut funktioniert haben.

Die aktuelle DFB-Kampagne und die Petition sollen einen wichtigen Schritt markieren. Die Aktion wird von umfassenden Aktivitäten im Online- und Social-Media-Bereich begleitet. Beim DFB-Pokalfinale am Donnerstag im Berliner Olympiastadion wird zudem ein Riesenbanner auf der Gegentribüne für die Petition werben. Die Petition für den Amateur- und Breitensport läuft drei Wochen.

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